Enzyklopädie, Glossar und Informationen zu Wasserquellen

Fließgewässer

Fließgewässer ist in der Hydrologie ein Sammelbegriff für alle oberirdisch fließenden Gewässer und bezeichnet einen Wasserlauf des Binnenlandes mit ständig oder zeitweilig fließendem Wasser. Fließgewässer sind Oberflächengewässer. Unterirdisch bewegtes (fließendes) Grundwasser ist kein Fließgewässer. Im Untergrund verlaufende oder in Ponoren im Untergrund verschwindende Höhlenflüsse (Karstgewässer) sind in der Zuordnung unklar, sie werden aber meist zu den Fließgewässern gerechnet.

 

https://google-info.de/64146/1/fliesgewasser.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Flie%C3%9Fgew%C3%A4sser

 

Fließquelle

Quelltyp, der einen deutlich erkennbaren, lokal begrenzten Austritt aufweist und sofort einen sichtbaren Abfluss bildet. Dieser ist in der Regel langsam und laminar fließend und kann einzelne Stillwasserzonen aufweisen.

 

https://wurdarborn.hpage.com/quellen.html

 

 

Floristische Besiedlung von Quellen

Unter der floristischen Besiedelung einer Quelle werden alle Pflanzen verstanden, die in der Quelle und dem dazugehörigen Quellgebiet wachsen. Welche Pflanzen das jeweils sind, ist abhängig von den Lichtverhältnissen, den physikalischen und chemischen Eigenschaften von Wasser und Boden und das Mikroklima an der Quelle und im Quellgebiet. 

Pflanzen an Quellen sind zumeist stark auf diesen Lebensraum spezialisiert und bilden zusammen mit der Quellfauna ein komplexes und fragiles ökologisches Gleichgewicht.

 

Fluss

Natürliches Fließgewässer, größer als ein Bach und kleiner als ein Strom.

Flussanzapfung

Eine Flussanzapfung entsteht, wenn sich ein Flusslauf zu einem anderen hin verlagert und diesem (im wörtlichen Sinne) „das Wasser abgräbt“. Dies kann durch tektonische Hebungen, durch (rückschreitende) Erosion, durch Auswaschungen u.a. geschehen. Die Wasserscheide wird hierbei durchbrochen und verlagert sich: Der angezapfte Fluss verkümmert unterhalb der Anzapfungsstelle, dort kann ein Trockental entstehen, während der andere seine Wassermenge mit dem Fremdwasser vermehrt.

Ein bekanntes Beispiel ist die Donauversinkung bei Tuttlingen, wo Wasser im Untergrund in den Aachtopf zum Rhein abgezapft wird. Auch in der Gegenwart finden laufend entsprechende geologische Änderungen statt. So etwa wird die nach Süden zur Donau entwässernde Brenz mit Ursprung in Königsbronn unter- wie oberirdisch zunehmend vom Kocher "angebaggert", der seine Fließrichtung nach Norden zum Rhein hat.

 

https://www.enzyklo.de/Begriff/Flussanzapfung

 

Flussbau

Der Flussbau ist ein Teilgebiet des Wasserbaus und befasst sich mit der Planung des Ausbaues, der Regulierung und der Nutzbarmachung von Flüssen sowie der Abwendung von Schäden. Je nach Flussabschnitt, ob Oberlauf, Mittellauf oder Unterlauf, werden verschiedene Maßnahmen angewandt. Im Oberlauf muss oft die Geschwindigkeit und die Wassermenge von Wildbächen gedrosselt werden, im Mittel- und Unterlauf müssen Flussbau und Siedlungsbau so zusammenarbeiten, dass Hochwässer möglichst schadlos abgeleitet werden. Heutzutage wird der Flussbau sehr stark auf die ökologischen Bedürfnisse von Fluss und Umland abgestimmt. Bei Flüssen wie der Donau ist es wichtig, eine schiffbare Rinne freizuhalten.

 

https://www.wasseraktiv.at/wasser-lexikon/113,flussbau.html

 

Flussversinkung

Vollkommenes oder teilweises Versinken eines Fließgewässers auf karstigem Untergrund.

Fluvial

Wird synonym mit fluviatil verwendet. Durch die Bewegungen des Wassers verursachte Veränderungen des Reliefs. Dazu zählen fluviale Erosion, Forttragung, Sedimentation und Anreicherung von Material. Die dabei entstandenen Sedimente sind meist deutlich erkennbar gerundet.

Fluviatil

Wird synonym mit fluvial verwendet. Durch die Bewegungen des Wassers verursachte Veränderungen des Reliefs. Dazu zählen fluviale Erosion, Forttragung, Sedimentation und Anreicherung von Material. Die dabei entstandenen Sedimente sind meist deutlich erkennbar gerundet.

Flysch

Flysch (eine schweizerische Bezeichnung für Felsmaterial, das zu Bergrutschen und Hangrutschungen neigt) bezeichnet in der Geologie eine von der Gesteinszusammensetzung abwechslungsreichen Wechselfolge von oft kalkhaltigen Sandsteinen und Tonsteinen, die intensiv verformt sein kann. Flysch kommt während und unmittelbar vor gebirgsbildenden Prozessen zur Ablagerung und ist das erodierte Material der sich bildenden Gebirgskette.

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC2D33A_vorarlberger-flysch

 

Formationsfluid

Der Porenraum eines Gesteins im Untergrund ist Fluidgefüllt. Diese Füllung wird als natürliches Formationsfluid bezeichnet.

Das Fluid kann gasförmig sein (auch Wasserdampf) oder flüssig (Wasser), es wird daher oft auch natürliches Formationswasser oder natürliches Lagerstättenwasser genannt. In diesem Fluid sind in der Regel weitere Stoffe gelöst. Wie Salze oder auch Gase. Es kann darüber hinaus eine Feststofffracht haben. Diese natürlichen Stoffe stammen in der Regel aus den in der Formation angetroffenen Gesteinen. Ändern sich die physikalischen Umweltbedingungen (Druck, Temperatur) ändern sich auch die Lösungseigenschaften und es können weitere Stoffe in Lösung gehen oder auch ausgefällt werden.

 

https://www.geothermie.de/bibliothek/lexikon-der-geothermie/f/formationsfluid-natuerliches.html

 

Formationswässer

Formationswässer sind Wässer bzw. Fluide, die aus einer bestimmten Gebirgsformation stammen.

Fossiles Wasser

In einen Grundwasserleiter während einer früheren geologischen Periode und unter anderen als den gegenwärtigen klimatischen und morphologischen Verhältnissen eingesickertes und seit dieser Zeit gespeichertes Wasser.

 

https://hydrologie.org/glu/DE/GF0500DE.HTM

Fracking

Methode zur Gewinnung von flüssigen oder gasförmigen Rohstoffen oder von Erdwärme aus tieferen Gesteinschichten. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird sie zur Nutzung von Geothermie und von tiefliegenden Trinkwasserspeichern genutzt, wobei unter hohem Druck Wasser in die Lagerungsstätte gepumpt wird, um die Gesteinschichten aufzubrechen und eine bessere Durchlässigkeit zu erreichen. Heute wird Fracking vornehmlich für die Gewinnung von Erdöl und Erdgas aus tiefliegendem Schiefergestein eingesetzt. Hierzu wird das eingepumpte Wasser je nach Beschaffenheit der Gesteinsschichten mit diversen Chemikalien versetzt. Sowohl wegen der Gefahr eines Aufsteigens im Boden verbliebener Chemikalien in das Grundwasser als auch wegen Nebenwirkungen wie etwa ausgelöste Erdbeben ist das Fracking höchst umstritten.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Hydraulic_Fracturing

Fumarole

Vulkanische Dampfaustrittstelle, meistens von Wasserdampf und vulkanischen Gasen.

Furna

Furnas sind geomorphologische Landschaftsformen, die durch unterirdische Erosion entstehen.

Gas

Die Gasform stellt einen von drei natürlichen Aggregatszuständen aller Substanzen dar. Im Vergleich zum flüssigen oder festen Aggregatszustand bewegen sich die Teilchen im großen Abstand voneinander frei und Füllen den verfügbaren Raum dabei gleichmäßig aus. Die gleiche Masse nimmt im gasförmigen Zustand etwa rund tausend- bis zweitausendmal so viel Raum als im Flüssig-, bzw. Festzustand ein.

Geäwsserbett

Umfassung natürlicher Gewässer, bestehend aus Sole und Ufer.

Gebirge

Bei einem Gebirge handelt es sich um eine Gruppe von Bergen bzw. eine gebirgige geographische Region.

Gebirgsbach (Bergbach)

In den Bergen gelegener Bach mit größerem Gefälle und daher stärkerer Strömung. Letztere sorgt für einen hohen Sauerstoffgehalt aber auch für eine starke Eosion. Die Gewässersohle ist sehr steinig.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bach#Systematik

Gefährdung von Quellen

Quellen können durch eine Vielzahl geologischer Prozesse entstehen und auch versiegen. Der unterirdische Lauf des Wassers ist durch natürliche Prozesse, insbesondere Erosion und Gesteinseinbrüchen, ständigen Änderungen unterworfen. Die größte Gefährdung von Quellen geht von menschlichen Eingriffen in Landschaft und Natur aus. Die wichtigsten sind die Absenkung und/oder Umleiten des Grundwasserspiegels, Bergbau, Holzeinschlag, Straßen- und Tiefbau, das Fassen und Überbauen einer Quelle (Brunnenhaus), das Verrohren ihres Ablaufs, Ablagerungen und Fischteiche im Quellbereich, Bepflanzung des Quellbereichs mit standortfremden Gehölzen (Fichtenbeständen etwa führen zur Versauerung), intensive Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen im Bereich der Quelle, Einleitungen (etwa von Drainagewasser) und Trittschäden.

Der Anteil gefasster und verrohrter Quellen ist regional unterschiedlich. Er hängt neben dem Bedarf an Wasser auch ab von der Ergiebigkeit, Wasserqualität und Lage der Quellen. Kleine Quellen sind deshalb weitgehend von der Nutzung ausgenommen und werden allenfalls offen gefasst. Von den in Frage kommenden Quellen wird ein überwiegender Teil für die lokalen Wasserversorger genutzt und mit dem Fassen in unterirdischen Brunnenstuben in ihrem Charakter vollständig geändert. Als Raum für höhere Lebensformen verlieren sie so jeden Wert.

Eine landesweit repräsentative Bewertung in Rheinland-Pfalz etwa ergab, dass sich nur noch rund ein Drittel aller untersuchten Quellen sich dort in einem naturnahen Zustand befinden. Ähnliche Zahlen sind auch für andere Regionen in Deutschland anzunehmen. Durch die sehr empfindliche Flora und Fauna von Quellen wird ihr ökologisches Gleichgewicht noch leichter gestört als das anderer Naturräume.

In Karstgebieten ist ein weiteres Problem die dort besonders stark zunehmende Anreicherung des Quellwassers mit Nährstoffen. Sie führt zu einem verstärkten Wachstum von Algen, während Arten, die nährstoffarme Habitate benötigen, zunehmend verdrängt werden.

 

Mittlerweile ist auch nachgewiesen, dass Quellen und Quellgebiete durch den Klimawandelt stark in Mitleidenschaft gezogen werden.

Gefüge

Das Gefüge als geologischer Begriff beschreibt die Raumlage und Anordnung von Gesteinen und Gesteinsbestandteilen. Es umfasst die Ausbildung der gesteinsbildenden Minerale wie auch das Gestein als Ganzes und seinen Verbund mit anderen Gesteinen. Zu den typischen Gefügeelementen zählen unter anderem Korngröße und – form, Schichtung, Schieferung oder Klüftung.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gef%C3%BCge_(Geologie)

 

Geologie

Die Geologie beschreibt die Wissenschaft vom Aufbau, der Zusammensetzung und der Struktur der Erde, ihrer physikalischen Eigenschaften und ihrer zeitlichen Entwicklungsgeschichte sowie der Prozesse, die sie formen und formten.

 

https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/505934

 

Geomorphologie

Die Geomorphologie oder Landformenkunde ist ein Teilgebiet der Physischen Geographie und untersucht die Formen und formbildenden Prozesse an der Erdoberfläche.

 

https://www.lexas.de/glossar/geomorphologie.aspx

 

Geothermie

Erforscht, beschreibt und nutzt die Erdwärme, die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeichert ist (thermische Energie).

Geotop

Ort von erdgeschichtlicher Bedeutung.

Gerinnebett

Umfassung natürlicher Gewässer, bestehend aus Sole und Ufer.

Gesamtfracht

Gesamter Sedimentaustrag für ein Einzugsgebiet oder eine bestimmte Meßstelle, für einen festgelegten Zeitraum. Beinhaltet Geschiebe- und Schwebstofffracht. Gewöhnlich ausgedrückt in Gewichtseinheit pro Zeiteinheit.

 

https://hydrologie.org/glu/DE/GF1082DE.HTM

Geschiebe

Sand, Kiesel und Gestein, die von einem Fluß an der Sohle - nicht im Schwebezustand - mitgeführt werden.

 

https://hydrologie.org/glu/DE/GF0120DE.HTM

Gesteinskunde

Die Petrografie, Gesteinskunde oder Lithologie ist die Wissenschaften von Gesteinen bzw. den Materialarten der festen Erdkruste. Sie befasst sich mit der chemischen und physikalischen Beschaffenheit der Gesteine, ihrer Eigenschaften und ihrer Zusammensetzung aus einzelnen Mineralen sowie mit ihrer Körnung und teilweise der Kristallstruktur.

 

https://www.jewiki.net/wiki/Petrografie

 

Gesundbrunnen

Quelle mit einem Wasser, das zumeist eine größere Menge fester Bestandteile und gelöster Gase enthält, als gewöhnliches Wasser, häufig einen eigentümlichen Geschmack, Geruch u. Farbe besitzt und sich durch heilsame Wirkung auf den menschlichen Organismus auszeichnet.

Gewässer

Fließendes oder stehendes Wasser in der Natur, auch künstlichen Ursprungs (Kanal). Binnengewässer werden in Fließ- und Stillgewässer unterteilt. Ihnen gegenüber stehen die Meere. Bäche und Flüsse zählen zu den Fließgewässern, Tümpel und Seen zu den Stillgewässern. Fließ- und Stillgewässer können sowohl ober- als auch unterirdisch liegen. Küstennahe Bereiche der Meere werden als Küstengewässer bezeichnet.

Ein Gewässer besteht aus dem Wasserkörper (dem Wasservolumen selbst), dem Gewässerbett (der Umfassung des Wassers aus Sohle und Ufer) und dem zugehörigen Grundwasserleiter.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%A4sser

 

Gewässerfruchtbarkeit

Die Gewässerfruchtbarkeit wird durch die Art und Menge der im Wasser gelösten Nährstoffe und -salze definiert.

Gewässergüte

Im Allgemeinen versteht man unter der Gewässergüte die Beschaffenheit von Oberflächengewässern. Das biologische Zustandsbild wird durch vier Güteklassen mit drei Zwischenstufen beschrieben. Diese reichen von „unbelastet“ bis „übermäßig verschmutzt“.

Gewässerrandstreifen

Als Gewässerrandstreifen werden in Deutschland häufig die linearen Strukturen entlang der Fließgewässer und Seen bezeichnet. Im wissenschaftlichen Sinne wird mit diesem Begriff allerdings wenig über die Abgrenzung dieser Landschaftsräume ausgesagt.

 

Häufig werden extensiv genutzte Gewässerrandstreifen als nur wenige Meter breite Gras- und Gehölzstreifen mit dem Ziel des Gewässerschutzes eingerichtet. In Mitteleuropa wird die Anlage der Uferstreifen durch finanzielle Anreize politisch gefördert, da sie ein aktives Element des Boden- und Gewässerschutzes sind.

 

Gewässerrandstreifen dienen der Erhaltung und Verbesserung der ökologischen Funktionen oberirdischer Gewässer, der Wasserspeicherung, der Sicherung des Wasserabflusses sowie der Verminderung von Stoffeinträgen aus diffusen Quellen.

 

https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/519717

https://b2b.partcommunity.com/community/knowledge/de/detail/10301/Ufer

https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1429456          

https://dejure.org/gesetze/WHG/38.html

 

Gewässerschutz

Als Gewässerschutz wird die Gesamtheit der Bestrebungen bezeichnet, die Gewässer (Küstengewässer, Oberflächengewässer und das Grundwasser) vor Beeinträchtigungen zu schützen. Der Gewässerschutz steht in engem Zusammenhang mit dem Bodenschutz und hat die Reinhaltung des Wassers als Trink- oder Brauchwasser zum Ziel und den Schutz dieser Lebensräume als aquatische, das heißt vom Wasser abhängige, Ökosysteme.

 

https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1491239/1101391

https://www.dornbirn.at/leben-in-dornbirn/umwelt/fliessgewaesser

 

Gewässersohle

 

Zwischen den beiden Uferzonen der am tiefsten gelegene Bereich des Gerinnebettes eines Fließgewässers. Häufig wird der Begriff auch synonym für das Gerinnebett verwendet. Neben dem Auftreten unterschiedlicher Substrattypen ist eine Untergliederung in verschiedene Sohlentypen möglich, die sich in Abhängigkeit von den hydraulischen Verhältnissen gebildet haben.

Der Bereich, in dem sowohl Sand als auch gröberer Kies bewegt wird, wird als gemischtkörnige bewegliche Sohle bezeichnet. Neben dieser lockeren Lagerung existiert auf beiden Gewässersohlenseiten eine Zone der Grobkornanreicherung sowie der Sohlenpflasterung, bei der nur noch grobe Komponenten die Zusammensetzung bestimmen und die Sohle vor weiteren Abtragungen schützen. Selbst bei höheren Abflüssen wird die gepflasterte Sohle nicht an dem Geschiebetrieb im Gerinne beteiligt, der weitgehend über der gemischtkörnigen Zone erfolgt. Der geschiebeführende Stromsohlenbereich wird als geschiebeführende Breite bezeichnet. Die Strukturierung der Gewässersohle durch Bank- und Inselbildungen zeigt das vorhandene Strukturbildungspotenzial des Fließgewässers an. Die Gewässersohle wird als Parameter bei der Bewertung der Gewässerstrukturgüte zur Beurteilung der ökologischen Funktionsfähigkeit im Hinblick auf die Ausbildung von Habitaten und das Regenerationsvermögen herangezogen.

Naturbelassene und intakte Bach- und Flussbetten sind nicht nur wesentlich für im Wasser lebende Tiere und Organismen, sondern auch für Überbewohner, beispielsweise viele Vogelarten, die sie als Lebensraum benötigen.

 

https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/gewaessersohle/3054

 

 

 

Gewässertypen

Zur Typisierung von Gewässern werden verschiedene Kriterien herangezogen. Eine klassische Einteilung ist die in Meere sowie Binnengewässer und Grundwasser. Bei der Vielzahl der Gewässertypen finden sich zahlreiche Grenz- und Übergangstypen.

An Hand folgender Kriterien können Gewässer typisiert werden:

  • Nach Haupt- und Nebengewässer
    • Nebenfluss und Hauptfluss

 

  • Nach Lage des Wasserkörpers
    • Oberflächengewässer oder unterirdisches Wasser

 

  • Nach Stellung im Gewässersystem
    • Binnengewässer oder Meere

 

  • Nach dem Strömungsverhalten
    • Gerinne oder strömungsfreie Gewässer

 

  • Nach Wasserführung im Zeitverlauf
    • Perennierend oder Intermittierend

 

  • Nach Nährstoffgehalt
    • Oligotroph, mesotroph, eutroph oder hypertroph

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%A4sser

 

Geysir

Vulkanisch erhitztes oder mit Kohlenstoffdioxid versetztes Grundwasser bildet beim Austritt wiederholt Fontänen, bei großen Sprunghöhen werden diese Austritte Geysire genannt.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Quelle#Einteilung_nach_Strukturmerkmalen_im_Quelleinzugsgebiet

 

Gezeiten

Wasserbewegung der Meere infolge der Gravitation von Mond und Sonne. Der Wasserspiegel sinkt (Ebbe, ablaufendes Wasser) und steigt (Flut, auflaufendes Wasser) periodisch. Sein Tiefpunkt heißt Niedrigwasser, sein Hochpunkt Hochwasser. Die durchschnittliche Differenz beider Werte wird als Tidenhub bezeichnet.

Bestimmte Konstellationen von Sonne, Mond und Erde führen zu besonderen Tiden: Bei Voll- und Neumond liegen die drei Himmelskörper etwa auf einer Linie, so dass sich die Gezeitenkräfte zu einer besonders großen Tide addieren, der Springtide. Bei Halbmond bilden sie einen rechten Winkel mit der Erde im Scheitelpunkt, was zu einer besonders kleinen Tide führt, der Nipptide.

 

Neben dem Wasser der Meere ist auch der feste Teil der Erde den Gezeitenkräften unterworfen. Im Vergleich zum beweglicheren Wasser ist hier die Verformung allerdings gering.

Gezeitenkraft

Gezeitenkräfte treten auf, wenn sich ein ausgedehnter Körper in einem äußeren Gravitationsfeld befindet, dessen Stärke räumlich variiert. Die auf der Erde nachweisbaren Gezeitenkräfte werden durch Mond und Sonne verursacht und rufen (unter anderem) die Gezeiten hervor.

 

http://biancahoegel.de/astronomie/physik/gezeitenkraft.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Gezeitenkraft

 

 

Gießen

Quellaustritte unter Wasser in Altarmen und sonstigen Fließgewässern der Flussauen.

Gips

Bei Gips handelt es sich um ein häufig vorkommendes Material aus der Gruppe der Sulfate. Gips ist meist farblos oder weiß. Durch Aufnahme von Fremdionen oder Beimengungen unterschiedlicher Art kann dieser eine gelbliche, rötliche, graue oder braune Farbe annehmen.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gips

 

 

GIS

Unter Geoinformationssystemen, kurz GIS, versteht man Informationssysteme zur Erfassung, Bearbeitung, Organisation, Analyse und Präsentation räumlicher Daten. Heutzutage findet GIS in nahezu allen Naturwissenschaften Verwendung und ist ein essentielles Instrument zur Aufarbeitung naturräumlicher Fragestellungen.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem

 

Glaubersalz

Bei Glaubersalz handelt es sich um ein Decahydrat des Natriumsulfats. In der Natur kommt es in Meerwasser, in salzigen Seen sowie in mineralischen Quellen meist aber mit einem sehr geringen Gesamtanteil vor. In der Medizin wird es häufig als salinisches Abführmittel eingesetzt. Der Geschmack von Glaubersalzwasser ist ausgesprochen bitter.

Glaziokarst

Von Glaziokarst spricht man, wenn ein Karstgebiet im Pleistozän großflächig vergletscherte und zumeist erst nach Abschmelzen der Gletscher die Verkarstung aktiviert wurde. Damit sind Mischformen aus glazialen Erosions- und Karstlandschaften entstanden, die weitflächig in den Kalkalpen Karwendel, den Hochdinariden Orjen, dem Taurus, im Picos de Europa, den Pyrenäen oder dem Kaukasus auftreten.

Typische Erscheinungsformen des Glaziokarstes sind überwiegend im Hochgebirge anzutreffen. Bekannt unter den rezenten Karstgletschern sind diejenigen des Dachsteingebirges. In Nordeuropa finden sich Glaziokarstlandschaften auch auf verebneten Kalkflächen, die vorher vom Inlandeis bedeckt waren. Wenn in südlicheren Regionen unterhalb von 1000 Hm Erscheinungen des Glaziokarstes auftreten, sind sie durch tief liegende Schneegrenzen im Pleistozän verursacht.

Kennzeichen des Glaziokarstes sind flache Dolinen, Schichttreppen, große vertikale Schächte (durch Gletscherschmelze) und vielfältige Kleinformen auf typischen Glazialformen.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Glaziokarst

https://de.linkfang.org/wiki/Glaziokarst

 

Glaziologie

Glaziologie ist die Wissenschaft von Formen, Auftreten und Eigenschaften von Eis und Schnee samt ihren Ausformungen als Gletscher, Permafrost und Schelfeis. Sie ist aus der ursprünglichen Gletscherkunde hervorgegangen, die ihren Beginn im 19. Jahrhundert in der Schweiz hatte.

 

https://www.enzyklo.de/Begriff/Glaziologie

 

Gleithang

An der Kurveninnenseite von Fliessgewässern durch kontinuierliche Sedimentation entstehender Uferbereich.

Gletscherbach

Bach, der von dem Schmelzwasser eines Gletschers gespeist wird und aus diesem an seiner Gletscherzunge in einem meist höhlenförmigen Ausgang hervortritt, dem Gletschertor. Sein Wasser ist durch mitgeführtes, fein zermahlenes Gestein oftmals milchig trüb und wird daher als Gletschermilch bezeichnet.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gletscherbach

Gletscherlauf

Aus dem isländischen wörtlich übersetzte Bezeichnung für das plötzliche durch natürliche Vorgänge (z.B. Vulkanismus) hervorgerufene Entleeren eines unter einem Gletscher befindlichen Sees in Form von Flutwellen.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gletscherlauf

 

Gletschermühle

Gletschermühlen sind spiralwandige Hohlformen im Eis, die von an der Gletscheroberfläche oder in Spalten in Wirbelform abfließendem Schmelzwasser geschaffen worden sind. Das Schmelzwasser versetzt dabei Gesteinstrümmer verschiedener Korngrößen in kreisförmige Bewegung. Sie erweitern und vertiefen die Gletschermühle und werden dabei selbst rundgeschliffen.

Gletschermühlen können Durchmesser von bis zu 20 Metern erreichen und entstehen meist in flachen Bereichen des Gletschers mit horizontalen Gletscherspalten. Sie können bis zum Grund des Gletschers reichen und hunderte Meter tief sein. Für die Glaziologie spielen Gletschermühlen eine wichtige Rolle, weil man durch sie leicht in das Innere eines Gletschers kommt. Die Bezeichnung Mühle wurde von dem mahlenden, meist rotierenden Abfluss des Schmelzwassers abgeleitet.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gletscherm%C3%BChle

https://www.wikizero.com/de/Gletscherm%C3%BChle

 

Gletschertopf

Gletschertöpfe, auch Riesentöpfe genannt, sind topf- oder schachtartige Vertiefungen in Felsgestein (Kolke), die durch fließendes Wasser im Bereich von Gletschereis entstehen. Sie bilden sich durch Schmelzwasser, das durch die Gletscherspalten und insbesondere Gletschermühlen zum Gletscherbett hin abfließt. Dieses Schmelzwasser vereinigt sich zu Strömen und bildet an gewissen Stellen Wirbel. In diesen Wirbeln herrschen Fließgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h und hoher Druck. Die Haupterosionsarbeit mit Aushöhlen des Felsbettes leisten dabei der mitgeführte Sand und die Kiespartikel.

 

https://steine.helga-ingo.de/2012/04/06/gletschertopf/

https://de.wikipedia.org/wiki/Gletschertopf

 

Grauwasser

Die Europäische Norm 12056-1 definiert Grauwasser als fäkalienfreies, gering verschmutztes Abwasser, wie es etwa beim Duschen, Baden oder Händewaschen anfällt, aber auch aus der Waschmaschine kommt und zur Aufbereitung zu Brauch- bzw. Betriebswasser dienen kann. Zur Schonung der Trinkwasserreserven kann es beispielsweise zur Toilettenspülung verwendet werden, die in Deutschland 27% des privaten Wasserverbrauchs ausmacht.

 

https://www.enregis.de/de/abwasser

 

Gravitationsquelle

Bei Gravitationsquellen fließt das Grundwasser mit freiem Wasserspiegel durch den Aquifer und folgt dabei der Morphologie des oberirdischen Abflussnetzes. Es tritt an die Oberfläche, wenn sich Grundwasserspiegel und Geländeoberkante treffen.

Gravitationsquellen werden aus topografisch höher liegenden Bereichen gespeist und können in Schüttung und Wasserqualität durch ihre starke Abhängigkeit vom hydrologischen Zyklus und der Grundwasserneubildungsrate stark variieren. Durch die teilweise kurze Bodenpassage und die geringe Tiefenlage des Grundwassers sind sie einem erhöhten Verschmutzungsrisiko ausgesetzt.

 

https://www.lfu.bayern.de/wasser/trinkwasser_quelle_verbraucher/trinkwassergewinnung/quellen/index.htm

 

Grubenwasser

Grubenwasser ist bergmännisch für das Wasser, das in Bergwerken zusammen mit der Rohstofförderung gefördert wird. Die angewendete Technologie wird Wasserhaltung genannt. Sie spielt auch (unendlich) lange nach Schließung eines Bergwerks möglicherweise noch eine Rolle.

Da Grubenwässer die Temperatur des Gebirges haben, aus dem sie Kommen, können sie je nach Teufe und Anwendung mit oder ohne Wärmepumpe geothermisch genutzt werden. Im Ruhrgebiet könnte z. B. der geothermischen Grubenwassernutzung im Zuge der 'Wärmewende' eine große Bedeutung zukommen.

 

https://www.geothermie.de/bibliothek/lexikon-der-geothermie/g/grubenwasser.html

 

Grundwasser

Grundwasser ist unterirdisches Wasser, das die Hohlräume der Erdrinde (Poren, Klüfte u. dgl.) zusammenhängend ausfüllt, unter gleichem oder größerem Druck steht, als er in der Atmosphäre herrscht, und dessen Bewegung durch Schwerkraft und Reibungskräfte bestimmt wird. Gut durchlässige Boden- oder Gesteinskörper, in deren Hohlräumen Grundwasser fließen oder stehen kann, bezeichnet man als Grundwasserleiter oder Aquifere. Diese werden nach unten von Grundwasserstauern begrenzt, das sind gering durchlässige Boden- oder Gesteinskörper. Es macht etwa 30% der Süßwasserressourcen der Erde aus.

 

https://www.wasseraktiv.at/wasser-lexikon/129,grundwasser-wichtigste-quelle-der-trinkwassergewinnung-in.html

 

Grundwasser als Lebensraum

Der Untergrund ist nicht nur ein wichtiger Wasserspeicher, sondern auch ein Lebensraum, den eine vielfältige Organismengemeinschaft besiedelt. Das wohl größte limnische, also Süßwasser bestimmte Ökosystem erstreckt sich weltweit im Grundwasser (Grundwassertiere = Stygofauna) und übernimmt wichtige Mittlerfunktionen im globalen Wasser- und Naturkreislauf. Grundwassertiere wurden vermutlich schon vor über 460 Jahren entdeckt. Im Jahr 1541 fanden die Menschen erste blinde Höhlenfische in einer Höhle in China. Ungefähr 150 Jahre später be-schrieben Forscher den Fund eines Grottenolms in einer slowenischen Karsthöhle. Diesem ungewöhnlichen Tier fehlen Augen und Körperfarbe – äußere Merkmale, die für Grundwassertiere ganz typisch sind. Auch wenn dieser Lebensraum für uns verborgen und nahezu unzugänglich ist und viele seiner Facetten noch unerforscht sind, wissen wir doch schon einiges über dieses einzigartige Ökosystem und seine Bewohner, die auf besondere Weise an die kargen Bedingungen im Grundwasser angepasst sind.

Grundwasserleiter (vgl. Aquifer) ist ein Gesteinskörper, der Hohlräume aufweist und daher geeignet ist Grundwasser weiterzuleiten. Entsprechend der Beschaffenheit der Grundwasserleiter lassen sich drei Grundtypen unterscheiden:

  1. a) Porengrundwasserleiter, die aus Locker- oder Festgesteinen aufgebaut sind und einen überwiegend durchflußwirksamen Porenanteil aufweisen,
  2. b) Kluftgrundwasserleiter, in Festgesteinen mit überwiegend durchflußwirksamen Klüften und anderen Trennfugen, und
  3. c) Karstgrundwasserleiter, deren durchflußwirksamen Hohlräume überwiegend durch Verkarstungsprozesse entstanden sind.

Neben diesen drei Grundtypen sind in der Natur auch Zwischentypen anzutreffen, wie z.B. ein geklüfteter Sandstein, der neben der Kluft- bzw. Trennfugendurchlässigkeit noch eine deutliche Porendurchlässigkeit aufweisen kann. spektrum.de/lexikon/geowissenschaften

Die Elastizität des Grundwasserleiters wird von der Kompressibilität des Grundwassers sowie der Kompressibilität des Korngerüstes bestimmt und steht damit im direkten Zusammenhang mit dem Speicherkoeffizienten in einem gespannten Grundwasser (Aquifer).

 

https://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/7c7312e7401a695bc12571250029f3d2/0b516a5d2ebab4f9c125852800523ae2

https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/grundwasserleiter/6481

https://www.geocaching.com/geocache/GC5TJXB_die-gletscherquellen-in-der-ramsau

 

Grundwasserleiter Synonyme: Aquifer

Gesteinsschicht oder Gesteinskörper mit Hohlräumen und daher geeignet zur Leitung von Grundwasser, erstreckt sich nur über gesättigte Zonen.

Grundwasserleiter

Als Grundwasserleiter bezeichnet man einen Gesteinskörper der die Eignung besitzt Grundwasser weiterzuleiten.

Grundwasserschutz

Das Leitziel des Grundwasserschutzes ist es, die Qualität des nicht verunreinigten Grundwassers zu erhalten. Des Weiteren gilt es, vorhanden Schädigungen zu sanieren und eine maßvolle Entnahme sicherzustellen.

 

https://www.modellskipper.de/Maritimes/maritime_Begriffe_Deutsch_Abschnitt_G/Grundwasserschutz

 

 

Grundwassersee

Ein Grundwassersee entsteht in einer Grube, welche tiefer liegt als der Spiegel des Grundwassers am jeweiligen Ort. Gelegentlich werden auch unterirdische Grundwassermengen, die in unterirdischen Senken anstehen, als Grundwasserseen bezeichnet

Wasserflächen, die nur zeitweise durch gestiegene Grundwasserspiegel während Hochwasserlagen entstehen, und Quellseen, also an die Oberfläche tretende Grundwasserspiegel, die in Oberflächenfließgewässer übergehen, werden üblicherweise als Druckwassersee, nicht aber als Grundwasserseen bezeichnet.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundwassersee

 

Grundwasserspiegel

Der Grundwasserspiegel ist die maximale Höhe, bis zu der unterirdisches Wasser reicht. Liegt der Grundwasserspiegel hoch, so kann er bereits beim Ausheben einer Baugrube sichtbar werden. Andernorts müssen tiefe Brunnen gebohrt werden, um an Grundwasser zu gelangen.

Die Höhe des Grundwasserspiegels ist stark abhängig vom geologischen Aufbau bzw. der geologischen Schichtung einer Gegend, von Niederschlägen, von Grundwasserentnahmen und von baulichen Eingriffen, die in die Tiefe reichen. Aus diesem Grund kann er großen Schwankungen unterworfen sein.

Tendenziell wird in vielen Gegenden weltweit ein Absenken des Grundwasserspiegels beobachtet. Das hat gravierende Auswirkungen auf austretendes Grundwasser in Quellen, Brunnen und Wasserlöcher, die mit sinkendem Grundwasserspiegel versiegen. Zudem veröden durch das Fallen des Grundwasserspiegels nicht nur natürliche Feuchtgebiete, sondern es versteppen auch weite Gebiete, wie es sich beispielsweise in Spanien beobachten lässt.

Grundwasserstand

Der Grundwasserstand beschreibt die Höhe des Grundwasserspiegels in Bezug auf einen Referenzpunkt. Bei diesen handelt es sich zumeist um amtlich festgelegte Bezugspunkte.

Grundwasserstockwerke

Grundwässer sind oftmals in verschiedene Stockwerke untergliedert, welche durch undurchlässige Schichten voneinander getrennte Grundwasserleiter darstellen.

 

https://www.umweltdatenbank.de/cms/lexikon/33-lexikon-g/2574-grundwasserstockwerke.html

 

 

Grundwasserströmung

In wasserdurchlässigen Gesteinen kann sich Grundwasser gravitationsbedingt strömend fortbewegen. In oberflächennähe strömt Grundwasser zur zugehörigen Vorflut (Oberflächengewässer) mit dem es eine hydrologische Einheit bildet. In tieferen Schichten ist die Grundwasserströmung grundsätzlich dreidimensional zu betrachten.

 

https://www.geothermie.de/bibliothek/lexikon-der-geothermie/g/grundwasserstroemung.html

 

Grundwasserzönose

Lebensgemeinschaft von Grundwasserorganismen

Gumpe

Ein Kolk (regional: Kulk: auch Strudelloch oder, in Festgestein Strudeltopf) ist eine Erosionserscheinung in einem Flussbett in Form einer Vertiefung in der Fließgewässersohle oder der Uferwand. Der Begriff wird überwiegend im ursprünglich niederdeutschen Sprachraum verwendet und überschneidet sich in der Bedeutung mit Gumpe, das eher im süddeutschen Sprachraum verbreitet ist und sich vorwiegend auf Aushöhlungen am Fuß von Wasserstürzen bezieht.

Auslöser können Unregelmäßigkeiten in der Festigkeit des Untergrundes sein oder Fließhindernisse wie Baumwurzeln oder Steine in Sand- und Schotterbetten. Durch Strudel und Wasserwalzen bilden sich trichter- oder kesselförmige Vertiefungen. Die auskolkende Tätigkeit des fließenden Wassers heißt Evorsion, die Initialform eines Kolks Strudelnische.

 

https://www.jewiki.net/wiki/Kolk

https://www.wikizero.com/de/Kolk

https://de.wikipedia.org/wiki/Kolk

 

Haff

Brackwasserhaltiges Küstengewässer mit meist geringem Salzgehalt, das durch eine Landzunge (Nehrung) oder vorgelagerte Inseln vom Meer getrennt ist.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Haff