Lahinja bei Sipek

 

 

  Quellgebiet der Lahinja Koordinaten

 

 

Das Quellgebiet der Lahinja mit ihrem Quellarm Nerajcica ist ein vergleichsweise ebenes Gebiet und von Hügelketten umgebenes Gebiet, das besonders gut in seinem naturbelassenen Zustand erhalten ist. Als Naturreservat "Lahinjske Luge" steht es mit der stark mäandernden Lahinja und ihren Quellen, mit Feuchtwiesen und Flachmooren, mit ihrem großen Reichtum an Tier- und Pflanzenarten unter Naturschutz. Neben Fischottern, europäischen Sumpfschildkröten und unzähligen Vogelarten gibt es auch eine Reihe botanischer Raritäten.

Unternehmungen können zu Fuß oder auch mit einem geländetauglichen Fahrrad unternommen werden (teils auf Pfaden, überwiegend aber auf ruhigen und gut fahrbaren Feldwegen), da die Sehenswürdigkeiten in dem recht weitläufigen Gebiet verstreut sind. Der Park kann auch mit einem Boot auf der Lahinja befahren werden und es werden Führungen für Besucher organisiert.

Wenn das Wetter mitspielt, kann man mehrere Tage lang die große Zahl an interessanten Karstphänomenen im Naturreservat in ihrer landschaftlichen Schönheit erkunden: Karstquellen und Karstsenke, Wasserhöhlen, Naturbrücken, die Karsthöhle Djud oder Zjot mit einem Schluckloch, eine prähistorische Siedlung mit Funden aus der frühen Stein-, Bronze- und Eisenzeit sowie Überreste aus der Antike, die landschaftlich außerordentlich schön gelegene Siedlung Pusti Gradec auf dem Lahinja-Mäander, zwei Holzhäuser und ein Hallstatt-Hügelgrab im Dorf Veliki Nerajec, die restaurierte Klepec-Mühle und Klepec-Säge, das alte Venezianer-Sägewerk auf dem Lahinja-Mäander in Pusti Gradec – eine der seltenen erhaltenen unbesiedelten prähistorischen Siedlungen in Europa usw. Das Informationszentrum des Landschaftsparks im Dorf Veliki Nerajec ist in einem mehr als 200 Jahre alten Haus mit einer Rauchküche untergebracht.

Als besonders sehenswert sind hervorzuheben die Quelle Okno, die nahe der Durchgangsstraße 218 liegt und der Lahinja-Mäander unterhalb Sipec mit der Izvir Toplica, einer archäologischen Zone und der kleinen Höhle Vodna Jama am westlichen Flussufer. Von hier aus führt ein sehr hübscher Pfad östlich des Flusses nach Süden bis Mala Lahinja. Oder man fährt über Sipec weiter nach Podlog, wobei man den Fluss nochmals an einer sehr hübschen Stelle (45.524005, 15.191240) überquert.

Die wesentlichsten Sehenswürdigkeiten haben wir in einer Routenempfehlung zusammengestellt.

Zudem lässt sich der Aufenthalt verbinden mit einem Besuch der Krupa-Quelle und einigen Quellen westlich von Crnomelj, deren größte der Ursprung der Doblicica ist.