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Fehlaquelle

 

 

    Fehlaquelle Koordinaten

 

 

Die Fehlaquelle liegt nur rund einen Kilometer östlich der Europäischen Hauptwasserscheide auf 720 m ü. NHN in der Stadt Burladingen. Der Fluss Fehla fließt nach Süden ab, mündet bei Hettingen in die Lauchert (635 m ü. NHN), die ihrerseits über die Donau dem Schwarzen Meer zufließt. Der Fluss Strazel, in Burladingens Nachbarort Hausen entwässert hingegen nach Norden und fließt über den Neckar zum Rhein.

Die Fehlaquelle ist mit einer Schüttung zwischen 10 l/s und 1.350 l/s (im Mittel 500 l/s) eine der größeren Karstquellen der Schwäbischen Alb. Ihre Austrittsstelle wurde so stark den Bedürfnissen nach einem Erholungsort für die Bürger unterworfen, dass der Charakter einer Quelle dabei weitgehend verloren gegangen ist. Zudem ist das Quellwasser anscheinend stark nährstoffhaltig, weshalb im künstlichen Bachbett große Mengen an schleimigen Algen wachsen.

Die Fehla selbst ist unterhalb von Burladingen begradigt, findet aber nach einigen Kilometern ihren natürlich mäandernden Lauf in dem ruhigen Wiesental, das als Schutzgebiet ausgewiesen ist. Folgt man dem Flusslauf auf dem Fehla-Radweg nach Süden, so kommt man an der Lichtensteinquelle vorbei (48.261346, 9.168438). Ihr Wasser fließt ab in einem klaren Bach mit zwar spärlichem aber schönem Pflanzenbewuchs, der nach wenigen hundert Metern in die Fehla mündet.

Die Lichtensteinquelle wurde zwar schon 1847 gefasst, dennoch mussten viele Bewohner in Neufra Brunnen und Tränken nutzen und in der Fehla waschen. 1928 kam mit der lang ersehnten Wasserleitung zum ersten Mal Wasser aus dem Rohr. Damals feierte der ganze Ort mit einem großen Wasserfest das Ereignis. Guido Steinhart schrieb das passende Gedicht und auch ein Lied dazu. Die Lichtensteinquelle hat eine Schüttung von durchschnittlich 50 l/s.

 

 

Weitere Infos

Wikipedia Fehla

 

 

  • Lichtensteinquelle
  • Lichtensteinquelle mit Brunnenhaus
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Gletscherquelle bei Ramsau

 

 

   Die Gletscherquellen Koordinaten

 

 

Die Gletscherquellen (47.607052, 12.881537) speisen sich aus dem Schmelzwasser des Blaueisgletschers am Hochkalter, dem nördlichsten Gletscher der Alpen. Es versickert in den Spalten und Klüften des stark verkarsteten Dachsteinkalks und tritt in den Quellen wieder zutage, nachdem es über 1.500 Höhenmeter im Felsen zurückgelegt hat. Die etwa 10 Quellaustritte liegen nahe der Ramsauer Ache, etwas ober- und unterhalb des Ramsauer Mühlensteigs, der ihre Abläufe teilweise überquert. Die Schüttung der Gletscherquellen schwankt sehr stark zwischen geschätzt ca. 50 und 1.000 l/s. Nach längeren Trockenperioden und im Hochwinter fallen die meisten der Quellaustritte auch vollständig trocken.

Zu erreichen sind die Gletscherquellen in etwa 15 Minuten vom Wanderparkplatz (47.607197, 12.887636) an der Pfeifenmacherbrücke in Ramsau aus über dem Ramsauer Mühlensteig, einem breiten Gehweg. Der Weg führt entlang der Ramsauer Ache weiter über den Zauberwald, einem der schönsten Biotope Bayerns mit altem Baumbestand, Moosen und Farnen, bis zum Hintersee.

 

 

 

 

 

  • Gletscherquelle Ramsau
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Hubertusquelle (Foto Wikipedia)

 

 

    Hubertusquelle Koordinaten

 

 

Die Hubertusquelle oder Hubertusbrunnen ist eine ganzjährig schüttende Karstquelle auf etwa 570 m ü. NHN im Landschaftsschutzgebiet des Tiefentals.

Das Wasser der Karstquelle entspringt an der Schichtgrenze zwischen einer wasserundurchlässigen Mergelschicht und der Unteren Felsenkalk-Formation des Weißjura.

Die kleine Quelle liegt unterhalb eines Waldwegs und speist einen wenige Meter entfernten etwa 15 m breiten und hübschen Quellteich. Der abfließende Bach verläuft am linken Talrand nach Südosten und versickert nach wenigen hundert Metern im verkarsteten Schotterbett des Tiefentals.

Wanderwege führen in der stark verkarsteten Gegend auch zu mehreren Höhlen in der Nähe, so dem Borzelloch, dem Wollenloch und dem kleinen Wollenloch.

Besonders interessant ist, dass das Wasser im Tiefental im direkten Bereich der europäischen Wasserscheide heute oberflächlich zum Kocher (also zum Rhein hin) entwässert, in der Tiefe dagegen zur Brenz und damit zur Donau (vgl. auch Artikel Brenzquelle).

 

 

 

Weitere Infos

Wikipedia Hubertusquelle (Oberkochen)

Karstquellenweg

Wikipedia Karstquellenweg

 

Hungerbrunnen Wolfertstal Foto Wikipedia

 

 

 Hungerbrunnen im Wolfertstal Koordinaten

 

 

Der Hungerbrunnen 525 m ü. NHN am Karstquellenweg im Wolfertstal gilt als Ursprung des Gutenbachs. Allerdings trifft dies tatsächlich nur selten zu, wenn er nämlich nach der Schneeschmelze oder nach starken Niederschlägen Wasser führt. Im äußersten Fall kann dies soweit gehen, dass sich ein richtiggehender Schwall am Austritt bildet.

Auch im Umfeld des Hungerbrunnens sprudeln dann zahlreiche Quellen mitten in der Wiese, die zumeist schnell wieder versiegen. Einige sind auch gefasst, im Gelände an ihren Schachtdeckeln erkennbar.

Etwa 500 m abwärts speist der direkt neben dem Gutenbach gelegene, kontinuierlich wasserführende Neubrunnen (48.795979°, 10.078899°) durchschnittlich etwa 4 l/sec ein.

1,3 km talaufwärts Richtung Essingen steht das Eichertbrünnele (48.796166, 10.079371), aus dessen Gebiet dem Hungerbrunnen nach Regen und Schneeschmelze zusätzliches Oberflächenwasser zufließt.

 

 

 

Weitere Infos

Info Heimatverein Oberkochen Bericht 208 Hungerquelle und "Kamelbuckel"

Wikipedia Gutenbach (Schwarzer_Kocher)

Wikipedia Karstquellenweg

Geschichte

Info Heimatverein Oberkochen Bericht 565 Der "Stollen"

Karstquellenweg

Info Stadtverwaltung Oberkochen Karstquellenweg Oberkochen Königsbronn

Der Karstquellenweg Oberkochen / Königsbronn kann sowohl im Abschnitten zu Fuß zurückgelegt werden wie auch mit einem leicht geländegängigen Fahrrad.

 

 

  • Hungerbrunnen Wolfertstal
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Gallengehrenquelle Abfluss (Foto Wikipedia)

 

 

   Gallengehrenquelle Koordinaten

 

 

Die Gallengehrenquelle (auch Gallenbergquelle) befindet sich auf dem Gelände der Staatlichen Landeswasserversorgung bei Dischingen auf dem Härtsfeld. Ihr großer, stark mit Wasserpflanzen bewachsener Quelltopf liegt etwa 700 m südlich der Ortsmitte von Dischingen auf 465 m ü. NHN in der Nähe des Flusslaufes der Egau. Der Quelltopf ist als Naturdenkmal ausgewiesen und umzäunt. Der abfließende Bach führt durchschnittlich etwa 250 Liter Wasser pro Sekunde und mündet nach 200 m in die Egau.

Durch Kontrastwasseruntersuchungen wurde festgestellt, dass die Gallengehrenquelle und die etwas weiter südlich entspringende Buchbrunnenquelle ein im Wesentlichen gemeinsames Einzugsgebiet haben; sie werden zum Buchbrunnen-Quellsystem zusammengefasst.

Die geringen Mengen an Oberflächenwasser auf dem Härtsfeld wie auch auf anderen Karstflächen stellen die Wasserwirtschaft und -versorgung vor besondere Probleme. So wurde bereits 1954 im Staatsvertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Freistaat Bayern über die Ableitung der sogen. Egauquellen bei Ballmertshofen, hart an der Grenze beider Bundesstaaten, festgelegt:

Die Wasserentnahme aus den sogen. Egauquellen (Buchbrunnen in der Gemeinde Ballmertshofen, Gallengehrenquelle und Brunnen I in der Gemeinde Dischingen, letzterer auf dem Grundstück Pl. Nr. 257 Gemarkung Dischingen) … darf erst bei einer Wasserführung der Egau unterhalb des Buchbrunnens von 800 l/sec beginnen.

Zur Sicherung des örtlichen Bedarfs ist die Entnahme von bis zu 25 l/sec ohne Rücksicht auf die Wasserführung der Egau zulässig.

Der natürliche Ablauf der Buchbrunnenquelle darf durch die Fassung nicht verändert werden.

In dem Bohrbrunnen I auf dem Grundstück Pl. Nr. 257 darf keine Pumpe zur Förderung einer größeren Wassermenge eingesetzt werden, um eine Absenkung des Grundwasserspiegels zu vermeiden.

 

 

 

Weitere Infos

Wikipedia Gallengehrenquelle

https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayBwEgauquVertr/true

 

  1. Buchbrunnenquelle
  2. Brunnenmühlenquelle
  3. Blauer See
  4. Echazquellen

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