Wasser und Quellen I wasserwiki.eu
logo
Startseite
Wasserwiki
Allgemeine Infos
Gefahren im Gelände
Zeichen, Schriften und Sprachen
Bildrechte und Verwendung
Mitmachen
Wie funktioniert WASSERWIKI
Quellenleitfaden
Länder
Albanien
Baltikum
Bosnien-Herzegowina
Dänemark
Deutschland
Frankreich
Griechenland
Italien
Kroatien
Montenegro
Österreich
Schweden
Slowenien
Wissen
Eigene Fachartikel Alt
Eigene Fachartikel
Gastartikel
Weiterführende Informationen
Kartenmaterial
Galerie
Glossar
Quellenkarte
Quellenkarte
  • Startseite
      • Gefahren im Gelände
      • Zeichen, Schriften und Sprachen
    • Bildrechte und Verwendung
    • Mitmachen
    • Wie funktioniert WASSERWIKI
    • Quellenleitfaden
    • Albanien
    • Baltikum
    • Bosnien-Herzegowina
    • Dänemark
    • Deutschland
    • Frankreich
    • Griechenland
    • Italien
    • Kroatien
    • Montenegro
    • Österreich
    • Schweden
    • Slowenien
    • Eigene Fachartikel Alt
    • Eigene Fachartikel
    • Gastartikel
    • Weiterführende Informationen
    • Kartenmaterial
  • Galerie
  • Glossar
  • Quellenkarte
  • Quellenkarte

Federsee

Federsee

 

 

     Federsee Schussenquelle Koordinaten

 

 

Federsee und Wackelwald bei Bad Buchau stehen in engem Zusammenhang: beide sind Relikte eiszeitlicher Gletscher, die hier ihr Geröll abgelegt haben. Die Gletscherzunge der letzten Eiszeit blieb vor rund 15.000 Jahren direkt südlich von Bad Buchau stehen. An der Stirn der Endmoräne bildete sich eine abflusslose Senke, deren Boden sich mit großen Massen an Sand und Ton abdichtete, so dass das Schmelzwasser nicht versickerte, sondern einen See entstehen ließ.

Der damals rund 30 Quadratkilometer große, flache Federsee verlandete nach der letzten Eiszeit auf natürliche Weise. Es entwickelte sich dadurch das ausgedehnte Federseemoor, das mit 3.300 Hektar das größte in Südwestdeutschland ist. Aus hydrologischer Sicht ist das Federseebecken heute ein typisches grundwassergespeistes Moorgebiet, dessen Wasserspiegel relativ konstant bleibt, sofern nicht natürliche oder künstliche Abflüsse für eine Entwässerung sorgen. Die meisten Bäche waren bisher in Entwässerungsmaßnahmen einbezogen, werden in letzter Zeit aber nach und nach renaturiert. Durch eine Wiedervernässung wird die Fähigkeit erhöht, Niederschlagswasser zu speichern und CO2 zu binden. 

Der See selbst hatte im 18. Jahrhundert noch zehn Quadratkilometer umfasst, wurde durch zwei künstliche Absenkungen des Seespiegels zum Zweck der Melioration aber schon vor gut 200 Jahren auf seine heutige Größe von etwa 1,4 Quadratkilometern verkleinert, womit er immerhin noch der zweitgrößte See in Baden-Württemberg ist. Er ist von einem breiten Riedgürtel umgeben, über einen Holzbohlenweg mit Vogelbeobachtungsposten aber gut erschlossen. Nicht nur der Vogelfreund findet an diesem schönen Weg, für dessen Erhalt ein kleines Entgelt kassiert wird, Gefallen.

Das benachbarte Gebiet des Wackelwaldes, heute ebenfalls Teil des Naturschutzgebiets Federsee, liegt an den Ufern des ursprünglichen Sees, wo bereits früh die Moorbildung begann. Leicht schwingt der Boden zwar überall im Federseemoor, nirgendwo sonst aber so stark wie hier in diesem kleinen Waldstück, das davon seinen Namen erhalten hat. Besonders wenn er nach kräftigen Niederschlägen gesättigt ist, fängt der Boden an zu wackeln, sobald man kräftig hüpft, nicht nur der Boden, sondern die Bäume ringsum gleich mit – woran besonders Kinder einen Mordsspaß haben.

Dass man hier im Moor überhaupt trockenen Fußes spazieren kann, liegt an Baumarten wie Moorbirke, Faulbaum, Weide, Moorkiefer oder Fichte, die sich dem durchnässten Untergrund angepasst und ein dichtes Wurzelgeflecht ausgebildet haben. Das ist durchaus eine hohe Spezialisierung dieser Flachwurzler hier. Zumeist beobachtet man Moorflächen, die zwecks Renaturierung unter Wasser gesetzt werden, nämlich das Absterben von Birken und Fichten, die dann schon nach wenigen Jahren wie graue Skelette in den Himmel ragen.

Dass sich in dieser Gegend nicht nur eine eigenwillige Natur, sondern sehr früh schon Siedlungsgebiete entwickeln konnten, vermittelt in anschaulicher Weise das Federseemuseum. Direkt am Parkplatz Federsee lernt man in einem archäologischen Freigelände ein rekonstruiertes Moordorf kennen und lernt viel über die Natur und die frühe Besiedlung der Gegend. Immerhin weist sie eine so große Zahl von Artefakten aus der Stein- und Bronzezeit auf wie wenig andere Gebiete in Europa.

Die Sehenswürdigkeiten hier am Federsee eignen sich in besonderer Weise für einen Ausflug mit Kindern. Sie sind alle vom gebührenpflichtigen Parkplatz am Federsee nördlich von Bad Buchau auf kurzen Wegen zu erreichen.

 

 

Weitere Infos

Wikipedia - Federsee

Wikipedia - Federseemuseum

Info Bad Buchau -  Flyer Federsee.pdf

Info Bad Buchau - Wackelwald

wackelwald.de - Wackelwald

nationalgeographic.de - Warum wackelt der Wackelwald

oberschwaben-tipps.de - Wackelwald Federsee in Bad Buchau

archaeologie-online.de - Praehistorischer Überweg am Federsee

  • Federsee Aussichtsplattform
  • Federsee Bad Buchau
  • federseemuseum Foto Wikipedia
  • Vogelparadies Federsee
  • Wackelwald
Previous Next
 

 

Lange Lache Seerose

 

 

     Lonetopf Koordinaten

 

 

Dem Naturdenkmal Lonetopf entspringt der Fluss Lone. Die Karstquelle liegt auf 562 m ü. NHN im Ortskern von Urspring, einem Teilort der Gemeinde Lonsee, ist 6 m tief und hat einen Durchmesser von 10 m. Die Karstquelle schüttet durchschnittlich 220 Liter pro Sekunde (min. 4 l/s max. 1.840 l/s).

Das an die Oberfläche drückende Lonewasser ist klar und hat aufgrund seiner Mineralisierung eine schöne, bläulich-grüne Färbung, und es lassen sich bei etwas Glück Forellen beobachten, die dort eingesetzt wurden.

Wie bei vielen Karstquellen der Schwäbischen Alb ist das Wasser mit Nitrat, Keimen und anderen Einträgen aus der Landwirtschaft und der Luft belastet. Das Einzugsgebiet des Lonetopf reicht bis in das 8 km westlich gelegene Gebiet von Nellingen. Die Überdüngung des Wassers ist vor allem im Hochsommer mit hoher Sonneneinstrahlung zu erkennen an vielen Fadenalgen und anderem Bewuchs im Wasser.

Man geht davon aus, dass die Lone ursprünglich dem etwa 100 m entfernten Haldensteinfels auf 570 m ü. NHN entsprang und der Quellaustritt mit zunehmender Verkarstung bis auf das heutige Niveau absank. Die Haldensteinhöhle ist über einen natürlichen Schacht mit dem Lonetopf verbunden.

Im Frühjahr lassen sich im etwa 400 m entfernten Feuchtbiotop "Schacht" (48.552595, 9.889808) die seltenen Laubfrösche und andere Amphibien wie Kamm- und Bergmolche beobachten.

Wer den Lonetopf im Sommer besucht, kann auch die reiche Seerosenblüte an der "Langen Lache" (48.566226, 9.921455) westlich des benachbarten Ettlenschieß bewundern. Das Gewässer liegt direkt neben der Straße und ist über einen Traktorweg gut zugänglich.

Mit dem Fahrrad lassen sich auf dem 30 km langen Lonetalradweg die Quellen von Langenau erreichen. Der landschaftlich schönste Abschnitt des Radwegs liegt zwischen Breitingen und dem Naturdenkmal "Fohlenhaus".

 

 

 

Weitere Infos

Wikipedia Lone

Wikipedia Haldensteinhöhle

 

 

 

Weissbachquelle

 

 

  Wasserloch Weißbachfälle Koordinaten

 

 

Der Weißbach entspringt auf etwa 750 Meter Höhe unterhalb des Scharnkopfs aus der Wasserloch-Höhle. Die Quelle mit sehr unterschiedlich starker Schüttung ist über einen Pfad gut zu erreichen, heute aber wenig bekannt. Früher galt sie - wie viele Quellen - als "mystischer" Ort und ihr Wasser als besonders kraftvoll. Erzählungen aus alten Zeiten berichten von Menschen, die an diesem geheimnisvollen Inzeller Wasserloch spurlos verschwunden sein sollen. Tatsächlich verbirgt sich hinter dem kleinen Quelltopf eine enge Karsthöhle, die bei sehr niedrigem Wasserstand auf kurze Strecke befahren werden kann.

Der im "Wasserloch" entspringende Weißbach fließt zur Saalach, während das Wasser der etwas tiefer gelegenen Quellen rund 200 Meter nördlich zur Traun fließt. Chemische Parameter des Wassers weisen darauf hin, dass das Wasser der Quellen im Untergrund in Verbindung steht.

Der 8,6 Kilometer lange Weißbach fließt zunächst nach Osten und dann parallel zur B 305 nach Süden, wo er in Schneizlreuth auf 510 Meter Höhe in die Saalach mündet. Unterhalb des "Gletschergartens", der direkt an der Bundesstraße liegt, bildet er zunächst die über zwölf Meter hohen und bei hohem Wasserstand beeindruckenden Weißbacher Wasserfälle.

Der Gletschergarten ist ein Relikt des eiszeitlichen Saalach-Gletschers, der aus der Gegend von Zell am See bis hierher vorstieß. Er hat hier einen beeindruckenden Gletscherschliff erzeugt. Die Schrammen auf den Schliffen wurden von Steinen eingeritzt und zeigen die Fließrichtung des Eises an. Die zu Rundhöckern geschliffenen Vorsprünge des Felsens und erratische Blöcke (Findlinge) zeugen von den ungeheuren Kräften des strömenden Eises. Schmelzwasser, das in Spalten und Löchern nach unten stürzte, höhlte im Felsen Riesengletschertöpfe aus. Vor 15-20.000 Jahren, als sich die Gletscherzunge bis Weißbach zurückgezogen hatte, deckte ein Gletscherfluss die Schliffe, Rundhöcker und Riesentöpfe mit Schlamm und Kies zu, wodurch sie erhalten blieben. Beim Bau der Alpenstraße in den Jahren 1935 und 1936 wurde diese lockere bis zu sechs Meter mächtige Überlagerung abgeräumt und das in Deutschland einzigartige Naturdenkmal freigelegt. Gletschergarten und Weißbachfälle liegen mit einem Höhenunterschied von etwa 30 Metern übereinander und sind durch eine Treppe verbunden, die vom Parkplatz Gletschergarten nach unten führt.

Folgt man weiter dem Fluss, verengt sich das Tal zur landschaftlich sehr schönen Weißbachklamm. Jahrhundertelang wurde der Bach für die Holztrift zur Alten Saline in Bad Reichenhall genutzt. Aus den umliegenden Wäldern und Bächen kam das Holz in den Weißbach und wurde von dort in die Saalach und weiter zum Salzburger Wehr in Bad Reichenhall getriftet. Nach dem Bau der Staumauer Kiblinger Sperre an der Saalach um 1912 war dies nicht mehr möglich und das Holz wurde nur noch kurze Zeit direkt in Weißbach aus dem Bach gezogen und mit Pferdefuhrwerken zur Reichenhaller Saline gebracht.

Die Wanderung von der Weißbachquelle bis zur Mündung des Baches in die Saalach ist einschließlich eines Abstechers zum Gletschergarten ca. neun Kilometer lang und erfordert neben Ausdauer festes Schuhwerk und Trittsicherheit. Nach starken Regenfällen kann der Pfad am Bach entlang zudem glitschig sein. Sie gilt dabei als eine der schönsten Wanderungen der weiteren Umgebung.

 

 

 

Weitere Infos

Inzeller Touristik GmbH Wasserloch-Aktivität

 

 

Inzell Weißbach Quellaustritt

 

 

  • Weißbachschlucht
  • Weißbachfall Inzell
  • Weißbachschlucht Herbstwanderung
Previous Next

 

Egau-Ursprung

 

 

   Egau-Ursprung Koordinaten

 

 

Der 2 m tiefe Quelltopf des Egau-Ursprungs liegt auf etwa 495 m ü. NHN in einer ovalen Natursteinumfassung nahe dem Friedhof am Südrand der Stadt Neresheim auf dem Härtsfeld. Sein türkisfarbenes Wasser tritt aus den Massenkalken des obersten Oberjura aus. Zeitweise weist der Quelltopf starken Bewuchs auf.

Der Egau-Ursprung kann bis zu 700 l/s schütten und ist damit der größte von elf Wasseraustritten, die sich südlich von Neresheim zur Egau vereinigen. Der längste Quellast, der oft komplett versiegt, fließt aus dem benachbarten Großkuchen zu. Offen liegen der Finkenbrunnen, der Judengumpen und zwei weitere Quellen, die in den Grünanlagen an der Egau entspringen. Die übrigen Quellen und Quelltöpfe sind unterirdisch gefasst.

Zusammen beträgt die Schüttung aller Neresheimer Quellen im Mittel 180-220 l/s (max. bis 6.000 l/s) Da es sich um Hungerbrunnen handelt, fallen sie aber auch trocken, wodurch dann auch der Oberlauf der Egau kein Wasser mehr führt.

Ein Radweg mit Thementafeln führt vorbei am Judengumpen (starke Nebenquelle direkt an der Egau), der Gallusmühle, dem Härtsfeldsee und der verkrauteten Gallengehrenquelle bei Dischingen bis zum wichtigen Egauer Wasserwerk Buchbrunnenquelle bei Ballmertshofen. Der Weg führt auch vorbei an einigen alten Mühlen.

 

Aus einer der Thementafeln:

Warum Härtsfelder Gänse nicht schwimmen können

… Viele Steine, wenig Wasser – das galt lange Zeit für das Härtsfeld. Daher kommt die Redensart „Die Härtsfelder Gänse können nicht schwimmen!“ Das stimmt heute noch – aber nur deshalb, weil bei längerer Trockenheit die Quellen versiegen. Auch das Bachbett der Egau ist dann ohne Wasser. Also: Gänse können nicht schwimmen, weil es oft gar kein (oberirdisches) Wasser gibt. Doch in Wirklichkeit gibt es im Härtsfeld relativ viel und auch gutes Wasser. Es ist nur tief in der Erde verborgen. Rund um Neresheim gibt es rund ein Dutzend Karst-Aufbrüche. Diese kann man mit Fug und Recht als „Naturereignis“ bezeichnen. Aus einer Tiefe von bis zu 150 m sprudelt – meist im Frühjahr nach der Schneeschmelze – klares 9 °C „warmes“ Wasser. Unter der Egau liegt ein riesiger Wasserspeicher. Er reicht von Großkuchen bis Dischingen. Sobald durch längeren Regen der Wasserspiegel über die Geländehöhe hinausgeht, laufen die Karst-Aufbrüche über – und das Härtsfeld ist wieder „reich an Wasser“.

 

 

 

Weitere Infos

Info Geopark Härtsfeld

Info Geopark Ries geologische Besonderheit Egau-Ursprung

Wikipedia Egau

Wikipedia Härtsfeld

Downloads

      Download der GPX

 

     Karten als JPEG (zum Herunterladen)

 

Hinter dem Wasserfall mit Blick nach Osten

 

 

   Uracher Wasserfälle Koordinaten

 

 

Das landschaftlich sehr schöne Gebiet westlich von Bad Urach zeichnet sich durch die Formenvielfalt und Gestaltungskraft seines Wassers und einen naturbelassenen Bannwald mit vielen Moosen und feuchtigkeitliebenden Pflanzen aus. Während der Uracher Wasserfall und der benachbarte Gütersteiner Wasserfall jedem Wanderer sofort ins Auge springen, ist die stark ausgeprägte Bildung von Kalktuffstein in diesem Gebiet durch den hohen Gehalt seiner Karstquellen an Härtebildnern nur bei genauerem Hinsehen zu erkennen.

Wir bitten an dieser Stelle alle, die diese wunderbare Wanderung an den Uracher Wasserfällen machen, von den Kalktuffgebilden gebührlichen Abstand zu halten und sie nicht zu schädigen. Auch wenn sie den Anschein machen, als wären sie aus festem Stein, sind sie doch filigran, zerbrechlich und von unzähligen Arten besiedelt, die heute selten geworden sind.

Besonders gut sichtbar werden die weitflächigen Versinterungen am oberen Brühlbach, der schon kurz nach seiner Quelle bei der Wasserfallhütte (48.481256, 9.366067) auf 623 Meter Höhe als Uracher Wasserfall ins Tal donnert. Die Quelle hat sich hier mit den austretenden rund 70 bis 240 Litern Wasser pro Sekunde nach starken Regenfällen selbst ihr Plateau aus Kalktuff erschaffen. Auch das Gestein am Wasserfall besteht zu einem guten Teil aus Kalktuff: An der Absturzstelle des Wasserfalles beispielsweise bildet sich durch den dort abgelagerten Kalk ein über den Rand der Hochfläche hinausragender Kalktuffvorsprung, der immer weiter anwächst. Durch ihr Eigengewicht bricht diese Kalktuffnase von Zeit zu Zeit ab und stürzt in die Tiefe.

Am Gütersteiner Wasserfall (48.490112, 9.351319) hat sich das Wasser sogar eine eindrucksvolle, mehrere Meter hohe "steinerne Rinne" aus versteinerten Moosen geschaffen, die direkt unterhalb des aufgestauten Teichs auf halber Höhe des Wasserfalls gut zugänglich ist.

Auch um die Elefantenhöhle am Uracher Wasserfall lässt sich die Bildung von Kalktuff gut beobachten. Hier besitzt er teilweise hängende Formen, die durch versinertes Wurzelwerk und Farne vorgeformt sind. Die Höhle selbst ist eine kurze, jedoch überreich mit Tropfsteinen und Sinter versehen. Leider wurden viele ihrer Stalaktiten abgeschlagen

Früher wurde der Kalktuff (auch Travertin) zum Bauen verwendet, unter anderem der Uracher Amanduskirche und des Seeburger Kraftwerks (48.443348, 9.461912).

Das Besondere am Gütersteiner Wasserfall (48.490278, 9.352500) ist seine imposante "Steinerne Rinne", eine bemooste Ablaufrinne aus Kalktuff, die das Wasser sich unterhalb eines künstlich gestauten Beckens durch Versinterung von Moosen, Farmen, Bakterienrasen usw. selbst geschaffen hat. In dieser immer feuchten und schattigen Umgebung gedeihen viele seltene Pflanzen.

Oben am Hochplateau liegt zudem das Naturdenkmal Rutschenhofbrunnen auf 740 Meter Höhe (48.483125, 9.357081) nah am Weg. Diese nie versiegende Wasserquelle entspringt in einer natürlichen Doline im Karstgestein, unter dem sich die Niederschläge der Umgebung auf einer wasserundurchlässigen Schicht aus Basalttuff sammeln. Auch ein vorzeitliches Vulkanmar ist an dieser Stelle nachgewiesen.

Durch Grabungen am nahen "runden Berg" wurden auch vorchristliche Siedlungsspuren in dieser Gegend nachgewiesen.

 

 

 

Weitere Infos

Wikipedia Rutschen

Wikipedia Gütersteiner Wasserfall

Wikipedia Uracher Wasserfall

Wikipedia Kalktuff

 

 

  • Doline beim Rutschenhofbrünnele
  • Sinterbildung am Uracher Wasserfall
  • Uracher Wasserfall bei Elefantenhöhle
  • Billboard-Wasserfall-Bad-Urach
Previous Next

 

  1. Entlang der Schmiech
  2. Wurzacher Ried und Haidgauer Quellseen
  3. Urspringquelle
  4. Filsursprung

Unterkategorien

Reiseländer

Seite 34 von 43

  • 29
  • 30
  • 31
  • 32
  • 33
  • 34
  • 35
  • 36
  • 37
  • 38
  • Kontaktformular
  • Impressum
  • Bildrechte
  • Datenschutz
© 2026 Wasser und Quellen I wasserwiki.eu
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.