Wasser und Quellen I wasserwiki.eu
logo
Startseite
Wasserwiki
Allgemeine Infos
Gefahren im Gelände
Zeichen, Schriften und Sprachen
Bildrechte und Verwendung
Mitmachen
Wie funktioniert WASSERWIKI
Quellenleitfaden
Länder
Albanien
Baltikum
Bosnien-Herzegowina
Dänemark
Deutschland
Frankreich
Griechenland
Italien
Kroatien
Montenegro
Österreich
Schweden
Slowenien
Wissen
Eigene Fachartikel Alt
Eigene Fachartikel
Gastartikel
Weiterführende Informationen
Kartenmaterial
Galerie
Glossar
Quellenkarte
Quellenkarte
  • Startseite
      • Gefahren im Gelände
      • Zeichen, Schriften und Sprachen
    • Bildrechte und Verwendung
    • Mitmachen
    • Wie funktioniert WASSERWIKI
    • Quellenleitfaden
    • Albanien
    • Baltikum
    • Bosnien-Herzegowina
    • Dänemark
    • Deutschland
    • Frankreich
    • Griechenland
    • Italien
    • Kroatien
    • Montenegro
    • Österreich
    • Schweden
    • Slowenien
    • Eigene Fachartikel Alt
    • Eigene Fachartikel
    • Gastartikel
    • Weiterführende Informationen
    • Kartenmaterial
  • Galerie
  • Glossar
  • Quellenkarte
  • Quellenkarte

Quelle Etting

 

 

  Ettinger Bach Koordinaten

 

 

Der Ursprung des Ettinger Bachs liegt knapp 2 km südlich (47.785440, 11.181746) des zu Polling gehörenden Dorfes Etting auf ca. 600 m ü. NHN. Er entspringt aus einem reichlichen Grundwasservorkommen in einer 50 m mächtigen Kies- und Schotterschicht.

Die noch interessantere Quelle in dem wasserreichen Gebiet liegt etwas nördlich des Ortes Etting auf der rechten Seite des Baches unterhalb der B 2. Ihr Boden ist stellenweise von grau-weißem Kalkschlamm bedeckt. Bei starker Schüttung kann man beobachten, wie der Kalkschlamm im Bereich der zahlreichen kleinen Wasseraustrittslöcher in ständiger Bewegung gehalten wird.

Das Quellwasser fließt dem Ettinger Bach zu, der in diesem Bereich seine ganze Schönheit zeigt mit Kieseln und wunderschönen Pflanzen im klaren Wasser. Gemächlich durchzieht er eine Landschaft aus Feuchtwiesen und Äckern, bevor er als Tiefenbach durch Polling und schließlich in die Ammer fließt. Am Bach selbst führt kein Weg entlang, man kann ihn ebenso wie die Quelle aber querfeldein über die Wiesen erreichen.

Durch das stark kalkhaltige Ettinger Wasser entstanden an einer Überlaufstelle des Jakobsees (47.806928, 11.148352) durch großflächige Überströmung im Lauf der Jahrtausende mächtige Schichten des bekannten Pollinger Kalktuffs. Im Steinbruch Lindner in Polling, der auf Anfrage besichtigt werden kann, finden sich verschiedenartige solcher Tuffbildungen.

Das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet Ettinger Bach wurde zum Erhalt des bedeutsamen Bachquellmoorgebiets am Rand des Huglfing-Ettinger Vorstoßschotters in das Naturschutz-Projekt Natura 2000 aufgenommen. Es gilt u.a. wegen seines naturnahen Bachlaufs, der hervorragend erhaltenen Kalk-Niedermoore und Pfeifengraswiesen, des naturnahen Jakobsee und seiner hohen Biotopdichte als besonders schützenswert.

 

 

 

Weitere Infos

Info Gemeinde Polling Geschichte Etting

Nautra 2000 Managementpläne - PDF

NATURA 2000 Bayern Ettinger Bach - PDF

Info Geowandern

auch als Buch: Reinhold Lehmann, Kathrin Schön, Geowandern Münchner Umland: Alpenvorland und Alpen zwischen Lech und Inn. Bergverlag Rother, 2017, S. 88 ff  (ISBN 978-3-7633-3156-7)

 

 

  • Quelle am Ettinger Bach
  • Ettinger Quelle mit Kalkschlamm
  • Ettinger Weiher
  • Ettinger Bach
  • Ettinger Bach mit Wasserpflanzen
  • Pflanzen im Ettinger Bach
Previous Next

 

Braunselquelle im Morgennebel

 

 

  Braunselquelle Rechtenstein Koordinaten

 

 

Der Braunselursprung als erster von insgesamt 32 Wasseraustritten in diesem Gebiet befindet sich am Rande des Emeringer Bergwaldes westlich von Rechtenstein auf 520 m ü. NHN und ist nur schwer zugänglich. Von einer wenige hundert Meter unterhalb gelegenen Brücke hat man aber einen schönen Blick auf den Quellfluss. Alle Wasseraustritte zusammen können zeitweise bis zu 1.500 Liter pro Sekunde (durchschnittlich 400 l/s) schütten. Die Wassertemperatur liegt bei etwa 10 °C.

Das Wasser der Quellen kommt zum Großteil aus den Versickerungsstellen der Lauter zwischen Indelhausen und Lauterach. Vermutlich reicht das gesamte Einzugsgebiet der Quellen noch weiter über das Große Lautertal hinaus.

Der klare Quellfluss Braunsel schwankt in seiner Breite zwischen 6 und 25 m und mündet schon nach 920 m am Fuß des Hochwartfelsen (48.240149, 9.539139) in die Donau, deren kürzester Nebenfluss sie ist. Bei Hochwasser vereinen sich beide Flüsse zu einem See.

Das seit 1991 geschützte Braunsel-Naturschutzgebiet hat, wie einer Infotafel zu entnehmen ist, auf 4,1 ha alle Naturschönheiten zu bieten: Quellen und Fluss, Fels, Feuchtwiesen, Halbtrockenrasen, Auenwald, Heckenstreifen und im Frühling die Märzenbecherblüte.

Der Quellfluss lässt sich gut zu Fuß erreichen von einem Parkplatz (48.239790, 9.546793) aus, der am südlichen Donauufer an der Wehranlage des Wasserkraftwerks Rechtenstein liegt. Direkt auf der anderen Seite der Brücke befindet sich die Geister- oder Rechtensteinhöhle. Man erreicht den vom Wasser geschaffenen offenen Spalt oberhalb der Donau über Stufen, die in den Fels gehauen sind. Den Schlüssel zum normalerweise verschlossenen Zugang erhält man im Wirtshaus „Zur Brücke“. Ganz in der Nähe auf einer Anhöhe liegt die Burgruine Rechtenstein.

 

 

 

Weitere Infos

Wikipedia Braunsel

Wikipedia Braunsel Naturschutzgebiet

Info Gemeinde Emeringen

Info Geopark Schwäbische Alb Geisterhöhle Rechtenstein

 

 

 

Pflanzen im Blautopf Essing

 

 

 Kleiner Blautopf bei Essing Koordinaten

 

 

Der Blautopf (auch "kleiner Blautopf" genannt zur Unterscheidung des Blautopfs bei Blaubeuren) ist eine Karstquelle im Ortsteil Weihermühle in Essing an der Altmühl, die unterhalb eines felsdurchsetzten Hanges auf 355 m ü. NHN entspringt. Ihr Einzugsgebiet erstreckt sich bis zu den Dolinen bei Maierhofen.

Die mittlere Schüttung der Quelle beträgt ca. 300 Liter pro Sekunde (maximal 4.500 l/s). Von allen Quellen des unteren Altmühltales zeigt sie den größten Unterschied zwischen Niedrig- und Hochwasserschüttung.

Der smaragdgrüne Quelltümpel mit einer ganzjährigen Temperatur von rund 8 °C hat kräftigen Pflanzenbewuchs und es leben Forellen darin.

Der abfließende kleine Weihermühlbach, der nach kurzem Lauf in einen Altarm der Altmühl mündet, hat seinen Name daher, dass das von einem Wehr angestaute Quellwasser ursprünglich zum Betreiben einer Mühle und später zur Stromerzeugung genutzt wurde.

Das Wasser der Quelle ist weitgehend ungefiltert, da das Oberfächenwasser im Einzugsgebiet schnell in den Grundwasserstrom vordringt. Trotzdem hat die Quelle nahezu Trinkwasserqualität. Aufgrund des Dolomitanteils im unterirdischen Höhlensand ist es stark magnesiumhaltig, was ihm seine charakteristische Färbung verleiht.

Als der Blautopf im Jahre 1692 kurzzeitig versiegte, errichteten die Bewohner - als sie wieder zu sprudeln begann - aus Dankbarkeit die kleine Weihermühlkapelle.

Die Quelle steht unter Naturschutz und ist vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als wertvolles Geotop ausgewiesen. Von manchem Besucher wird der Quelltopf auch als besonders kraftvoller Ort erwähnt. Jedenfalls lädt eine Bank an seinem Ufer zum Verweilen an diesem schönen Ort ein.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Besuch des Blautopfs auf schönen Wanderwegen mit anderen Sehenswürdigkeiten zu verbinden, etwa die Holzbrücke Tatzelwurm, die Tropfsteinhöhle Schulerloch oder die Station 5 des Archäologiepark Altmühltal.

 

 

 

Weitere Infos

Wikipedia Blautopf Essing

Übersicht der kraftvollen Orte Quellen u. Bäche

 

 

  • Blautopf Essing
  • Kleiner Blautopf - Infotafel
Previous Next
 

 

Quellaustritt Kleine Lauter

 

 

  Lauterquelle und Lautertal Koordinaten

 

 

Der Lautertopf, dem die Kleine Lauter entspringt, liegt auf 532 m ü. NHN in Lautern, einem Ortsteil von Blaustein. Die Quelle hat eine mittlere Schüttung von 600 Litern pro Sekunde und ist damit eine der stärksten der Schwäbischen Alb. Das ausströmende Wasser fließt in zwei Armen aus dem Quelltopf, die sich nach einigen Metern wieder vereinen. Die Kleine Lauter mündet bei Blaustein-Herrlingen in die Blau.

Neben der Quelle befindet sich die alte Pumpstation, die bereits 1873 mehrere Gemeinden mit Trinkwasser versorgte. Das Ensemble des alten Wasserwerks, das bis 1976 in Betrieb war, wurde unter Denkmalschutz gestellt. In nächster Umgebung gibt es auch mehrere historische Gebäude.

Da die Karstquelle direkt hinter einem Gasthaus liegt, ist sie leicht zu erreichen. Empfehlenswert ist, ihren Besuch mit einer Wanderung durch das etwa 5 km lange und landschaftlich sehr schöne Tal der Kleinen Lauter zu verbinden, das 1995 als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde.

Es ist mit einer Größe von 280 ha das zweitgrößte im Alb-Donau-Kreis und zeichnet sich aus durch steile felsdurchsetzte Hänge mit naturnahen Waldbeständen, artenreichen Halbtrockenrasen und Steinschuttfluren. Auch das Vorkommen zahlreicher gefährdeter Tier- und Pflanzenarten macht das Gebiet schützenswert. Der Schutzzweck dient vor allem der Erhaltung der Wacholderheide, der äußerst vielfältigen und seltenen Flora und Fauna, der Trocken‑ und Halbtrockenrasen und der Erhaltung der Felsstandorte.

 

 

 

Weitere Infos

Wikipedia Lauter Lautertopf

Broschüre Kleines Lautertal.pdf

Info Stadt Blaustein Naturschutzgebiet Kleines Lautertal

Flyer Natura 2000-Gebiete Blau und KleineLauter.pdf

 

 

  • Quelle
  • Lauterquelle Blaustein mit Wasserpflanzen
  • Lauterquelle Wirbelbildung
  • Abfluss der
  • Lauterquelle Blaustein
  • Quelltopf der
  • Tal der
Previous Next
 

 

Mazurinov mlin

 

 

    Mazurinov Mlin Koordinaten

 

 

Die Mazurinov Mühle liegt am Fluss Dragonia, etwa 3,5 Kilometer unterhalb dessen Quelle. In der Ortsmitte von Trsek folgt man ab einem Parkplatz (45.481996, 13.832036), der auch für Wohnmobile geeignet ist, zunächst einem Feldweg, der an einem alten Brunnenhaus vorbeiführt. Unten am Fluss geht es dann einen Pfad entlang, der kurz vor der Mühle die Dragonia quert, sodass man das letzte Wegstück südlich von ihr läuft.

Die Mühle ist sehr idyllisch gelegen und es wurde ein Rastplatz mit Unterstand angelegt. Mazurinov Mlin und ihre wasserbaulichen Anlagen sind noch gut in Schuss, sodass man sich ein lebhaftes Bild machen kann, wie sie hier in aller Abgeschiedenheit ihre Arbeit verrichtete. Alles was hier verarbeitet wurde, musste über weite Strecken und große Höhenunterschiede hierher transportiert werden - die umliegenden Dörfer liegen weit verstreut auf den Hügeln über dem Fluss.

Wer möchte, kann von hieraus dem Weg an der Dragonia weiter nach Westen folgen. Reizvoll ist die Wanderung am Fluss mit seinen zahlreichen Kaskaden besonders dann, wenn er überhaupt Wasser führt, andererseits auch nicht so viel Wasser, dass man beim häufigen Queren des Wegs von einem Ufer zum anderen nasse Schuhe bekommt. Wie häufig bei Flusswanderungen im Balkan können da ein paar ordentliche Gummistiefel im Gepäck gute Dienste tun. Insbesondere bei der Dragonia und ihren Seitenarmen mit den charakteristischen plattigen Bachbetten kann man so auch weite Strecken im Fluss selbst zurücklegen.

 

 

  • Dragonja plattiges Bachbett
  • Dragonja mit Eis
  • Mazurinov mlin mit Mühlrad
  • Parkplatz in Trsek
  • Dragonja Wanderung im Fluss
Previous Next

 

  1. Jama Mihova und Jama Velvicka
  2. Iscica Quelle in Ig
  3. Cabranka Quellen
  4. Cabranka Quellen (2)

Unterkategorien

Reiseländer

Seite 30 von 43

  • 25
  • 26
  • 27
  • 28
  • 29
  • 30
  • 31
  • 32
  • 33
  • 34
  • Kontaktformular
  • Impressum
  • Bildrechte
  • Datenschutz
© 2026 Wasser und Quellen I wasserwiki.eu
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.