
Geseker Teich
Geseker Quellen 
Die insgesamt 60 Quellen im Ort Geseke sind der Ursprung des Geseker Bachs, der nordöstlich von Garfeln, einem Stadtteil von Lippstadt, in die Lippe mündet.
Wie bei den nur wenige Kilometer östlich gelegenen Hederquellen in Ursprunge handelt es sich auch bei den Geseker Quellen um ein ganzes Quellgebiet, das allerdings auch hier zu einem Teich gefasst wurde, so dass einige der Quellaustritte überstaut sind. Färbeversuche haben zudem gezeigt, dass auch die Geseker Quellen ähnlich denen der Heder aus Wasser gespeist werden, das in der Alme versickert.
Insgesamt 5 Quellen entspringen in und an dem hübsch unterhalb der Stiftskirche St. Cyriakus gelegenen Rosenteich, darunter der "blaue Kolk". In Gesek erzählt man sich, dass Kinder hier nicht vom Storch gebracht, sondern aus eben diesem "blauen Kalk" gezogen werden. Die Gegend der heutigen Wallfahrtskirche St. Cyriakus, die an einem der Jakobswege durch Nordrhein-Westfalen liegt, dürfte die Keimzelle der ursprünglichen Besiedelung des Ortes gewesen sein.
Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde mit dem Wasser der Quellen die Stiftsmühle am Ende des Teichs betrieben.
Etwa 1 km östlich der Stadt zeugt das 10,60 ha große, verkarstete Naturschutzgebiet Völmeder Quellen von dem insgesamt starken Aufkommen von Wasseraustritten in Geseke. Das Völmeder Spring umfasst 12 Quelltöpfe und Fließe des Völmeder Baches, eines 3,3 km langen rechten Zuflusses des Geseker Bachs. Das Naturschutzgebiet sollte aus Gründen des Naturschutzes nicht betreten werden.
Die Geseker Quellen mit dem Rosenteich sind hingegen gut zu erreichen und können mit einem kleinen Bummel zum Wasserrad und dem Stadtpark verbunden werden, der vom Geseker Bach durchflossen wird. Die Wege sind gekennzeichnet und mit Infotafeln versehen.
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Lichtreiches Wasser der Grundlos
Grundlos 
Das Grundlos ist eine als Naturdenkmal ausgewiesene Gipskarstquelle bei Hellmitzheim (Stadt Iphofen) im unterfränkischen Landkreis Kitzingen.
Die Quelle befindet sich etwa 250 m nordöstlich von Hellmitzheim unmittelbar am Bachlauf des Kirchbaches. Es handelt sich um zwei kleine Quelltrichter von geringer Tiefe (max. 0,5 m). Das Große Grundlos ist ein kleiner klarer Tümpel, mit leicht bläulich schimmerndem und sehr lichtreichem Wasser. Das Kleine Grundlos ist stark von Algen bewachsen. Dort treten aus dem verkarsteten Gipsgrund die sulfatischen Wässer aus. Der oberirdische Abfluss mündet nach wenigen Metern in den Kirchbach. Beide Quellen und Teile des Bachlaufes stehen unter Naturschutz.
Man erreicht die Quelle, wenn man in Hellmitzheim parkt und dem Kirchbach auf einem Feldweg bzw. am nördlichen Ufer des Kirchbachs nach Osten folgt. Die Quelle ist nicht gekennzeichnet und von Bäumen bestanden, aber leicht zu erkennen.
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Wasser des Gründleinslochs
Gründleinsloch (Castell) 
Das Gründleinsloch bei Castell ist eine Gipskarstquelle am Rande des Steigerwalds im Landkreis Kitzingen. Sie ist nicht zu verwechseln mit dem Gründleinsloch nordwestlich von Pusselsheim, einer artesischen Quelle, die in den Klingleinsgraben abfließt.
Die Quelle zwischen Castell und Greuth liegt an einem Waldstück nahe der Kreisstraße KT 11. Der Quelltopf ist der Ursprung des etwa 9 km langen Gründleinsbaches, der über den Castellbach in die Schwarzach fließt. Die Quelle entspringt dem Gipsgestein unterhalb des Hahnharts (319 m). Das glasklare Quellwasser kommt aus großer Tiefe und schimmert am Austrittspunkt leicht bläulich. Taucher fanden unter der Austrittsstelle einen mehrere Meter großen, aus dem Kalkstein gewaschenen Hohlraum.
Früher sah man im Gründleinsloch etwas Bedrohliches. Die Herkunft des bläulich schimmernden Wassers aus der unheimlichen Tiefe konnten die Leute sich nicht erklären. Da niemand den Grund der Quelle erkennen konnte, glaubte man, es handele sich um ein grundloses Loch; daher der Name Gründleinsloch.
Wie oft zu solch außergewöhnlichen Naturplätzen gibt es auch zum Gründleinsloch alte Sagen - hier aber auffallend viele davon. Etwa besteht danach zwischen dem Brunnen an der Ruine der Castellschen Stammburg auf dem naheliegenden Schlossberg und dem Gründleinsloch ein unterirdischer Gang. Die Sage besagt, dass wenn man eine Ente am Schlossberg in den Brunnen wirft, sie am Gründleinsloch wieder ans Tageslicht kommt. Ganz auszuschließen sind solche unterirdischen Verbindungen in Karstgebieten nie: Nicht selten wurden und werden über die Beobachtungen von Einheimischen unterirdische Zusammenhänge zwischen verschiedenen Wasseraustritten hergestellt, die sich dann - falls dies der Forschung möglich ist - tatsächlich als existent erweisen.
Das Gründleinsloch lässt sich vom Kneippbecken nördlich von Kastell aus über einen markierten Weg gut erreichen. Beim nahen Fußballplatz gibt es auch die Möglichkeit, ein Wohnmobil abzustellen. Der Weg zur Quelle führt vorbei an einem kleinen Teich und einem Bach, dessen Geruch und Aussehen vermuten lässt, dass er schwefelhaltiges Wasser führt. Der Quelltopf selbst ist stark eingewachsen und im Sommer stark mit Algen bewachsen.
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Großer Teich Soest
Großer Teich Soest
Der Große Teich ist ein Gewässer im Zentrum der Altstadt von Soest. Er ist örtlich auch als „Ententeich“ bekannt. Der Teich gehört als Quellgebiet zum Quellhorizont nördlich des Haarstrangs und entwässert in den Soestbach.
Ursprünglich bestand an dieser Stelle ein intensives Quellgebiet mit zahlreichen Quellen, das aber bereits gegen vor 1400 so aufgestaut wurde, dass ein über 100 m langer und bis zu 65 m breiter Teich entstand. Die Aufstauung des Wassers diente wahrscheinlich zur Regulation des Mühlentriebs der „Teichsmühle“, die seit dem 13. Jh. belegt ist. Heute ist der Große Teich durch seine starke Fassung kaum noch als Quelle wahrnehmbar. Lediglich direkt östlich des Teiches sieht man noch Quellwasser austreten und im weiteren Verlauf südlich im „Kolk“.
Bekannt ist die Soester Wippe, ein Gerät zur Bestrafung von Garten- und Felddieben. Sie wurde in der Stadt vom 14. bis ins 18. Jh. genutzt. Es handelte sich um eine Art Treppe, die wie eine Wippe kippte, sobald der Missetäter den Angelpunkt überschritt. Da sich die Wippe direkt am Ufer des Großen Teiches befand, fiel der zu Bestrafende, sobald er durch das Kippen der Wippe sein Gleichgewicht verlor, ins Wasser.
Heute führen die Wasseraustritte des Großen Teichs durch bauliche Infrastrukturmaßnahmen, bei denen Schotter und Kies im Untergrund verbaut wurden, zu Unterspülungen.
Auch wenn der Quellcharakter des Großen Teichs nur noch wenig erkennbar ist, so bildet der ansprechend gestaltete Platz um ihn herum auch heute noch das Zentrum der hübschen und sehenswerten Stadt Soest. Zu dem guten Eindruck trägt bei, dass der nahe Soestbach und seine vier Quellen als Relikte des ehemaligen Quellsumpfes wieder freigelegt wurden.
Gieseler Quellgebiet
Gieseler Quellgebiet 
Die Gieseler ist ein 12,9 km langer linker Nebenfluss der Lippe, dessen wenig bekanntes Quellgebiet sich ca. 250 m nördlich des ehemaligen Hellwegs, der heutigen Bundesstraße 1, bei Eikeloh befindet.
Das Wasser entspringt in dem bewaldeten Quellgebiet in mehreren Einzelquellen. Die ergiebigsten der Gieselerquellen sind der sogenannte „Blaue Kolk“ sowie eine Quelle, die von den Stadtwerken Lippstadt zur Trinkwassergewinnung genutzt wird. Der "Blaue Kolk" ist nahezu kreisrund und hat einen Durchmesser von etwa 10 m. Seinen Namen verdankt er dem blau-grünen Karstwasser, welches ihm entspringt.
Bereits nach wenigen hundert Metern wird das Wasser der Giesler am "Hof zur Osten" zur Stromgewinnung aufgestaut, bevor der Fluss am Südwest-Rand von Bökenförde die "Pöppelsche" aufnimmt. Das 4,9 ha große Quellgebiet selbst steht seit 1982, aufgrund seiner geologischen Besonderheit und Bedeutung als Lebensraum für wildlebende Tier- und Pflanzenarten, unter Naturschutz.
Zu erreichen sind die Gieselerquellen entweder von Süden her, indem man von der B1 abzweigt oder von Norden her über die Zufahrt zum "Hof zur Osten". Beide Pfade führen etwa 200 bzw. 300 m weit über Wiesenland. Bei sonnigem Wetter sollte man einen kleinen Abstecher zu dem sehr schönen Quelltopf machen, wenn man auf der B1 entlangfährt.
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