
Veliki Ribnik
Veliki Ribnik 
Etwa drei Kilometer südlich der Stadt Ig mit ihrer Quelle der Izica liegt im Draga-Tal das Naturparadies Veliki Ribnik. Es handelt sich dabei um insgesamt vier Teiche aus dem 18. Jahrhundert, die unterschiedlich groß und unterschiedlich stark verlandet durch Naturdämme voneinander abgegrenzt sind. Sie entstanden, als die einheimische Bevölkerung hier Ton für ein nahegelegenes Ziegelwerk abbaute. Gespeist werden sie von einem Bach namens Drascica und einigen kleineren Quellen.
Obwohl der mit etwa drei Hektar größte der Teiche für Sportfischer zugelassen ist, findet sich der Besucher zumeist alleine hier in einer überaus reichen Flora und Fauna. Etwa 130 verschiedene Vogelarten wurden gezählt, zahlreiche Reptilien und Libellenarten lassen sich beobachten. Auch Bären sollen mitunter vorbeiziehen, obwohl das noch überwiegend kleinbäuerlich geprägte Umland relativ dicht besiedelt ist.
Besonders schön ist der Platz im Frühjahr, wenn sich die Eisdecke zurückgezogen hat, das Konzert der unzähligen Frösche beginnt sowie im Hochsommer, wenn die überaus reiche Vegetation im und am Teich sich voll entfaltet hat. Ausgestattet mit Fernglas oder Teleobjektiv und Stativ kann der Naturliebhaber an den Teichen reiche Entdeckungen machen. Empfehlenswert ist wegen der unzähligen Insekten allerdings lange Kleidung und Mückenschutz.
Beginnen kann man die kleine Wanderung mit einer Umrundung des nördlich gelegenen Sees Rakovnik, der allerdings noch nicht Teil der eigentlichen Teichlandschaft ist. Von hier aus führt der Weg nach Süden zu den Teichen und kann von dort auch noch weiter nach Süden entlang des Baches Drascica fortgesetzt werden.
Weitere Infos

Jezero Badesee
Jezero pri Podpeci / Podpec See 
Südlich des Dorfes Jezero liegt der von Feuchtwiesen umgebene, 37 Meter tiefe See Podpe (auch Podpesko Jezero oder Jezero pri Podpeci). Er wird aus mehreren südlich gelegenen Quellen gespeist und fließt durch einen Siphon an seinem Grund ab. Wenige hundert Meter nordwestlich beim Dorf Jezero tritt das Wasser im Hruski Potok wieder an die Oberfläche, um kurz darauf in den Fluss Ljubljanica zu fließen.
Im Sommer zieht der idyllisch gelegene See mit seinen zahlreichen Forellen, Karpfen und Hechten viele Badegäste an.
Von hier aus lassen sich auch schöne Fahrradtouren unternehmen. So etwa eine aussichtsreiche Fahrt über Preserje hoch zur hoch gelegenen Kapelle Sveti Ana mit ihrem grandiosen Blick auf die Alpenkette. Der Weg macht in Preserje einen kurzen Abstecher zum Ponikva Karstfeld, auch Dolenja Brezovica , mit seinen zahlreichen Quellen und Ponoren. Hier taucht das Wasser wieder auf, das etwa zehn Kilometer weiter südlich in den Ponoren des Poljes von Raktina versickert ist. Nach starken Regenfällen ist Ponikva weitflächig überschwemmt, während man sonst von oben aus gut seine trockenen Wasserläufe und Ponore sehen kann. Auf der etwa 6,4 Kilometer langen Tour (einfache Strecke) sind etwa 200 Höhenmeter zu überwinden.
Zu Fuß lässt sich Sveti Ana auch direkt in einer kleinen Wanderung vom Podpe-See aus erreichen. Ob mit Rad oder zu Fuß: bei guter Fernsicht ist der Blick von Sveti Ana auf die Alpenkette einfach grandios.

Blosko Jezero
Blosko Jezero 
Der Blosko See liegt etwa zehn Kilometer von der Krizna Jama entfernt. Obwohl er ein beliebtes Ausflugsziel von Slowenen ist, die hier gerne schwimmen, angeln und Picknick machen, ist er außerhalb der Wochenenden und Hochsaison wunderbar ruhig und von einer sehr schönen Naturlandschaft umgeben, die allerdings kaum durch Wege erschlossen ist. Lediglich den See kann man auf einem Pfad umrunden
Der kleine See steht in Verbindung mit dem Bach Bloscica, der sich in wilden Mäandern durch sumpfige Wiesen und Schilfgürtel zieht. Obwohl er durch einen Damm künstlich aufgestaut ist, schmiegt er sich so harmonisch in die umgebende Landschaft ein wie ein natürlicher See. Er kann auch mit Wohnmobil angefahren werden, für das man hier einen guten Stellplatz findet. Der kleine See ist ein gutes Ziel, um hier einen Nachmittag lang zu entspannen.

Wiederaustritt Hribski Potok Vrhnika
Belaquellen Vrhnika 
Bela ist ein häufiger slowenischer Name für Bach und kleinere Flüsse und bedeutet übersetzt so viel wie "weiß". Die Bela von Vrhnika hat eine Reihe von Quellen, die bekannteste davon einige Kilometer westlich im Wald an einem Ort namens Lintvern. Ihr Einzugsgebiet haben die Quellen im Karstfeld von Logatec. Die gesammelten Quellarme der Bela münden in Vrhnika in die Mala Ljubljanica.
Die Quelle von Lintvern ist periodisch und kann im Frühjahr eine starke Schüttung haben, während sie im Sommer auch trockenfallen kann. Der Wanderweg zu ihr führt über Star Maln, ein beliebtes und an Wochenenden viel besuchtes Ausflugsziel mit altem Mühlrad und Sommerlokal an einem kleinen aufgestauten See. Während man bis hier mit dem Fahrrad gelangen kann, geht der Weg zur höher gelegenen Quelle nur noch zu Fuß weiter. Man sieht der Bela hier schon an, ob ihre Quelle Wasser führt, und kann sich dem entsprechend entscheiden, den hübschen Weg weiter zu gehen oder doch in Star Maln zu rasten.
Der slowenische Polymath Janez Vajkard Valvasor schrieb (1689), dass die Lintvern-Quelle gelegentlich Drachenbabys ausspucke, womit er vermutlich Grottenolme meinte.
Weitere Infos
Öffnungszeiten Lokal Star Maln

Quelle Radescica Nord
Quellen der Radescica 
Der nur wenige Kilometer lange Fluss Radescica in der Nähe von Dolenjske Toplice speist sich aus zwei Quelltöpfen, die in den gängigen Kartenwerken nicht näher benannt sind. Die Radescica mündet von Süden her in den Fluss Krka.
Die Quelltöpfe liegen weniger als einen Kilometer voneinander entfernt beide direkt an der Straße Nr. 216, die hier am Fuß eines Höhenrückens verläuft, und werden hier der Einfachheit halber als Radescicaquelle Süd und Nord benannt. Nähere Angaben zu den Quellen geben lediglich Hinweistafeln vor Ort, wonach die südliche Quelle die Hauptquelle ist mit einer durchschnittlichen Schüttung von 2,5 m³ und einer Tiefe von 19 Metern. Bei einem Tauchgang in die Quellhöhle im Jahr 2006 wurde in 33 Meter Tiefe ein Schacht gefunden, im weiteren Verlauf ist die Quelle dann aber durch einen unterirdischen Gesteinseinbruch verschüttet.
Die Radescica verläuft parallel zu der etwa zwei Kilometer weiter westlich gelegenen Susica, die sich ebenfalls aus einigen Karstquellen speist, die im Sommer allerdings überwiegend trockenfallen, weshalb der Fluss dann praktisch kein Wasser führt. Sein Tal ist landschaftlich aber überaus reizvoll und eignet sich, um von den Quellen der Radescica aus über Dolensjske Toplice und Gorenje Susice eine etwa 15 Kilometer lange Radrundtour mit einem Anstieg von insgesamt etwa 300 Metern zu machen.