Lauterursprung Schichtquellen bei Lenningen

 

 

  Lauter Weiße Quelle Koordinaten

 

 

Der Ursprung der Weißen Lauter befindet sich südöstlich von Gutenberg unterhalb der B 465 unterhalb eines Hagabfalls und ist als geschütztes Geotop und als Naturdenkmal ausgewiesen. Er besteht aus mehreren, im Talboden aneinander gereihten Schichtquellen, die auf wenigen Metern aneinandergereiht als Karstquelle zutage treten. Ein Teil der Quellen ist für die Trinkwasserversorgung gefasst.

Die mittlere Schüttung beträgt etwa 300 Liter pro Sekunde. Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf die angrenzenden Albhochflächen, ist aber im Einzelnen nicht bekannt.

Die abfließende Weiße Lauter fließt in einem sehr interessanten Bachbett mit zahlreichen und stark ausgeprägten Sinterterrassen (48.532434, 9.509268) in westliche Richtung durch Gutenberg, nimmt am Ortsende den Bach aus dem Donntal auf und vereinigt sich oberhalb von Lenningen mit der Schwarzen Lauter zur Lauter.


Das Gebiet um den Ursprung der Weißen Lauter lässt sich als Tagesausflug sehr gut verbinden mit einem Besuch des Donntals, der Goldquelle und der Quelle der schwarzen Lauter. Wegen der wunderbaren Blumenwiesen der Magerböden eignet sich für den Besuch besonders das Frühjahr.

Nur etwa 4,5 km nördlich der Lauterquelle liegt das zwar kleine, aber überaus reizvolle und auf einem Bohlenweg zugängliche Schopflocher Moor (48.562423, 9.520366) mit einem lichten Wald in seiner Mitte. Es ist das einzige größere Hochmoor auf der sonst wasserarmen Schwäbischen Alb. Entstanden ist es durch die Verwitterung von Basalttuff aus einem Vulkanschlot des Schwäbischen Vulkans, die zur Bildung einer wasserundurchlässigen Tonschicht führte – eine Seltenheit in dieser Umgebung. Der Maarsee, der sich über dieser Tonschicht bildete, ist im Laufe der Zeit verlandet.