Quellsee im Kupferbachtal

 

 

 Kupferbachtal bei Unterlaus Koordinaten

 

 

Das Naturschutzgebiet „Kupferbachtal bei Unterlaus“ mit seiner Fläche von 46,4 ha ist ein landschaftlich reizvolles und weitgehend naturbelassenes Flach- und Hangquellmoorgebiet, das sich über die Gemeinden Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim) und Aying (Landkreis München) sowie den Markt Glonn (Landkreis Ebersberg) erstreckt. Es beherbergt zahlreiche selten gewordene Pflanzenarten.

Entstanden ist das Kupferbachtal am Ende der letzten Eiszeit, als die Schmelzwässer des Inn-Chiemsee-Gletschers und teilweise des Isar-Gletschers nicht in das noch mit Eis gefüllte Rosenheimer Becken abfließen konnten und deshalb am Gletscherrand nach Nordosten in Richtung Wasserburg bzw. Gars zum Inn hin abflossen („Umfließungsrinne“).

In dem Gebiet treten mehrere starke kalkhaltige Quellen mit teils beachtlicher Schüttung aus, die zum Teil direkt an dem Wanderweg gelegen, teilweise auch im Ried des Moores unzugänglich sind.

Ein sehr schöner Quellteich mit reichem Pflanzenbestand, Forellen und Stören befindet sich auf umzäunten Grund mit allerdings offenem Türchen. Eine Quelle des Wasserversorgungwerks Helfendorf ist über eine kurze Stichstraße erreichbar, allerdings umzäunt und leider schlecht einsehbar. Glasklar und voll kräftig grüner Pflanzen ist aber auch der abfließende Bach

Bei Wanderungen im Kupferbachtal ist zu beachten, dass die Wegemarkierungen eher für Pfadfinder als für den Sonntagsspaziergänger geeignet sind. Nach stärkeren Niederschlägen sind die Wege zudem teils morastig.