Wasserkunst

Ein System zur Förderung, Hebung und Führung von Wasser, meist hergestellt oder überwacht von einem Kunstmeister. Zunächst bezeichnete der Begriff nur die Einheit aus Pumpwerk und Wasserbehälter, später die Gesamtanlage des Röhrensystems. Die ersten Wasserkünste wurden aus Holz, spätere aus Stein erbaut. Sie bestanden aus einem Pumpwerk, dem antreibenden Wasserrad und einem Hochbehälter zur Wasserspeicherung. Durch ein Röhrensystem, meistens in Form ausgehöhlter Baumstämme, wurde das Wasser an die Verbrauchsorte geleitet, um eine Wasserversorgung der höher gelegenen Wohnhäuser zu gewährleisten. Wasserkünste fanden auch im Bergbau Anwendung. Noch erhaltene und restaurierte Wasserkünste stehen heute als architektonische Ensembles unter Denkmalschutz.

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