Algenblüte

Bei einer Algenblüte handelt es sich um eine plötzliche und massenhafte Vermehrung von Algen in einem Gewässer.  Auch wenn Algen durch photosynthetische Aktivität Sauerstoff produzieren, kommt es bei einer Algenblüte zu einer Sauerstoffverarmung. Zum einen durch die Verringerung der Lichtdurchlässigkeit des Gewässers und zum anderen da der Abbau des organischen Algenmaterials große Mengen an Sauerstoff verbraucht. Nicht selten hat eine Algenblüte deshalb auch ein Fischsterben zur Folge. Handelt es sich bei der Algenart um eine giftige, können betroffene Gewässer auch für Menschen gefährlich werden. Nicht selten führt der Kontakt mit den Algentoxinen zu Hautreizungen und Vergiftungserscheinungen. 

Durch den steigenden Phosphateintrag in das Gewässer auf Grund landwirtschaftlicher Düngung und einer zunehmenden Luftverunreinigung lässt sich das Phänomen der Algenblüte immer häufiger beobachten. Nicht selten sind heut zu Tage Gewässer betroffen, die unter natürlicheren Umständen eine Algenblüte nicht begünstigen.

 

 

 Blaualgenblüte im Ilzstausee, Oberilzmühle (Susanne Bjarsch, September 2020)